Almapharm astorin ViroLysin plus für Katzen
Katzenschnupfen wird durch bestimmte Viren und Bakterien hervorgerufen. Die allermeisten akut erkrankten Tiere gesunden zwar unter guter Pflege, die Krankheit ist jedoch nicht vollständig heilbar.
Akut erkrankte Tiere fallen durch Niesen und Appetitlosigkeit sowie durch Augen- und Nasenausfluss auf.
Sie können einiges dazu beitragen, dass Ihre Katze rasch wieder gesundet.
- Befreien Sie mehrmals täglich Auge und Nase von Krusten.
- Unterstützen Sie die Abheilung durch richtige Anwendung von Augentropfen.
- Erleichtern Sie die Reinigung der Atemwege durch Dampf-Inhalation.
- Fördern Sie die Abwehrkräfte durch Eingabe von Spezial-Pasten.
- Sorgen Sie für schmackhaftes und weiches Futter-
Katzenschnupfen - eine unendlichen Geschichte?
Der Katzenschnupfenkomplex hält sich in der Population hartnäckig, denn die Impfung verhindert in vielen Fällen nicht, dass sich die Erreger im Körper der Katze festsetzen.
Insbesondere unter immunsuppressiven Bedingungen (Stress, Kortikosteroid-Gaben) können latent infizierte Katzen immer wieder intermittierend (zeitweise, stoßweise) Erreger ausscheiden, andere Tiere infizieren und selbst erneut klinisch mit katzenschnupfenartiger Symptomatik erkranken.
Opfer oder Täter?
Besonders infektionsgefährdet sind ungeimpfte Katzenwelpen oder Jungtiere bis zum Aufbau einer belastbaren Immunität.
Brennpunkte des Katzenschnupfengeschehens sind Tierhaltungen mit hohem Anteil an Jungtieren und hoher Stressbelastung:
- Katzenzuchten
- Tierpensionen
- Tierheime
- Ausstellungen
Therapeutische Erwägung
Das Vorgehen bei akutem Katzenschnupfen zielt nach Hartmann darauf ab
- die bakteriellen Erreger zu kontrollieren
- die Virusreplikation zu unterbinden (Verdoppelung/Vermehrung der Viren)
- die Symptome zu behandeln
- den Organismus zu stärken
Lysin
Lysin ist eine essenzielle Aminosäure mit struktureller Ähnlichkeit zur Aminosäure Arginin.
Empirisch wurde bereits vor einigen Jahren eine antivirale Wirkung hoher Dosen von Lysin bei Herpes simplex Infektionen des Menschen beobachtet. Herpes simplex weist eine enge genetische Verwandschaft zum felinen Herpesvirus auf, so dass nahe lag, die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die Katze zu prüfen.
Zink
Zink hat neben seinen zahlreichen Funktionen im Intermdeiärstoffwechsel auch eine unmittelbar antivirale Wirkung.
Als Bestandteil der delta-6-Desaturase greift Zink zudem in den Prostaglandinstoffwechsel und damit in die Entzündungsregulation ein.
Beta-Glukane
1,3/1,6 Beta-Glukane sind Bestandteile der Zellwand von Hefen. Entsprechend aufgeschlossen, haben sie sich als ausgesprochen potente Immunmodulatoren (Substanzen, die die Immunabwehr ankurbeln) erwiesen.
Fütterungsempfehlung
- Katze (ca. 4 kg)
2 x 1 - 2 ml Paste pro Tag (entspricht 500 - 1000 mg L-Lysin HCI)
- Jungkatze:
2 x 1 ml Paste pro Tag (entspricht 500 mg L-Lysin HCI)
Paste unter das Futter mischen oder direkt eingeben.
Fütterungsdauer
Therapie begleitend mindestens 2 - 4 Wochen.
Es wird empfohlen vor der Verwendung und bei Verlängerung der Fütterungsdauer tierärztlichen Rat einzuholen.
Dieses Ergänzungsfuttermittel darf wegen des gegenüber Alleinfuttermitteln höheren Gehaltes an Zink nur an Katzen entsprechend der vorgeschriebenen Dosierung verabreicht werden.
Zusammensetzung
- Öle und Fette
- L-Lysin
- Hefen (mit Beta-Glukanen)
- Eier und Eiererzeugnisse
- Vitamin- und Spurenelementevormischung
Inhaltsstoffe
| Inhaltsstoff |
Anteil |
Rohfett
|
47,8 % |
| Rohasche |
6,2 % |
| Rohfaser |
[lt] 1 % |
Rohprotein
|
28,3 %
|
Zusatzstoffe je kg
| Zusatzstoff |
Anteil |
Vitamin E als Alpha-Tocopherolacetat
|
30000 mg
|
| Vitamin C |
20000 mg |
| Zink als Zinkoxid |
2500 mg |
| Kieselsäure, gefällt |
30000 mg |
L-Kysin HCI
|
250000 mgl
|
Vitamin A
|
12,5 Mio. IE |