Pankreasinsuffizienz
Bauchspeicheldrüsenschwäche.
Man unterscheidet zwischen einer exokrinen und einer endokrinen Pankreasinsuffizienz (PI). Bei der exokrinen PI bildet die Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme, die zur Aufspaltung der Nährstoffe im Darm benötigt werden. Dadurch verlieren betroffene Tiere Gewicht, obwohl sie mit Appetit fressen. Häufig leiden sie auch unter Durchfall, der fettig glänzt, da viel unverdautes Fett mit ausgeschieden wird. Der Mangel an Verdauungsenzymen kann durch Fütterung von Enzymprodukten ausgeglichen werden, die in der Regel aus Schweinepankreas hergestellt werden. Eine exokrine PI kann genetisch bedingt sein oder durch eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse entstehen.
Bei einer endokrinen PI bildet das Pankreas zu wenig Hormone. Bekanntestes Beispiel einer endokrinen PI ist die durch einen Mangel des Hormons Insulin hervorgerufene Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Wortherkunft: griechisch pan = alles,[nbsp]kreas = Fleisch (wegen der fleischigen Konsistenz des Organs), lateinisch in = Verneinung, sufficiens = genügend/hinreichend.




