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Katzenernährung

Tipps zur Steigerung der Trinkmenge Ihrer Katze

Katzen trinken gern fließendes Wasser.
Viele Katzen bevorzugen fließendes Wasser, z.B. aus dem Wasserhahn. © Carola Schubbel/Fotolia.com Vielleicht mag Ihre Katze lieber fließendes Wasser? © iStockphoto.com/bigworld

Katzenernährung

Ausreichend zu Trinken ist auch für Katzen wichtig, besonders wenn sie unter Harnsteinen leiden. Hier finden Sie die besten Tricks, um Ihre Katze zum Trinken zu animieren:

Weshalb trinken viele Katzen zu wenig?

Unsere Hauskatzen stammen von Wüstenbewohnern ab und kommen deshalb mit sehr wenig Wasser aus. Manche stellen das Trinken gar völlig ein, wenn sie mit Feuchtfutter ernährt werden. 

Es gibt aber Situationen, in denen wir möchten, dass sie mehr Flüssigkeit zu sich nehmen als nur das Allernötigste. Beispielsweise bei Harnsteinerkrankungen. Katzen, die kaum trinken, haben einen sehr konzentrierten Urin und besuchen selten die Katzentoilette, was das Wachstum von Harnkristallen in der Blase begünstigt. Wer mehr trinkt, produziert hingegen größere Mengen verdünnten Urin und schwemmt solche Kristalle schneller aus —— so haben sie weniger Zeit, zu großen Steinen heranzuwachsen.

Mit etwas Wissen über das angeborene Trinkverhalten Ihrer Katze und über ihre individuellen Vorlieben können Sie ihr das Wasser besser schmackhaft machen:

1. Der richtige Ort für den Wassernapf

Viele Katzen mögen es nicht, wenn Futter- und Wassernapf direkt nebeneinander stehen. Ganz übel nehmen sie es, wenn auch noch die Katzentoilette in der Nähe ist. Verteilen Sie deshalb mehrere Wasserschüsseln im ganzen Haushalt und auch an den Lieblingsplätzen Ihrer Katze im Freien. Andere Tiere, etwa Hunde, sollten möglichst keinen Zugang zu den Katzennäpfen haben, denn wer möchte schon Hundeschlabber in seinem Wasser schwimmen sehen?

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2. Der perfekte Napf

Der perfekte Wassernapf sieht für jede Katze anders aus. Manche mögen es nicht, wenn ihre Schnurrhaare am Rand anstoßen und bevorzugen deshalb weite, flache Schalen. Andere trinken gern aus großen, vollen Gläsern oder aus Behältern, die niedriger stehen als sie und in die sie ihre Pfoten tauchen können wie in einen Teich.

Auch das Material des Napfes spielt eine entscheidende Rolle. Probieren Sie aus, ob Ihre Katze lieber Metall, durchsichtiges Glas, Keramik oder Kunststoffe wie Melamin mag. 

Viele Katzen stehen generell nicht so auf stehendes Wasser. Sie bevorzugen es, fließendes frisches Wasser z.B. direkt aus dem Wasserhahn zu trinken und freuen sich über einen Katzenbrunnen.


3. Der richtige Geschmack

In der Regel mögen Katzen gern frisches Wasser, weshalb Sie die Näpfe mindestens einmal täglich frisch befühlen sollten. Allerdings gibt es auch Spezialisten, die abgestandenes Wasser lieben und ihr Mäulchen auch schon mal ins Aquarium halten. Ihnen könnten Sie beispielsweise ein Goldfischglas mit ein paar Wasserpflanzen dekorieren —— achten Sie jedoch darauf, dass das Wasser nicht "umkippt" oder sich übermäßig Algen bilden.

Geschmack können Sie dem Wasser auch mit ein paar Tröpfchen Sahne oder etwas Fleischsaft verleihen. Pure Milch und Sahne sollten Sie allerdings nicht geben, da Ihre Katze von dem darin enthaltenen Milchzucker Durchfall bekommen wird. Aus Fleischsaft können Sie übrigens Eiswürfel herstellen und diese mit in den Wassernapf geben, um dem Ganzen Geschmack zu verleihen. Allerdings sollte Ihre Katze das Wasser nicht eiskalt trinken. Salzhaltige Brühe als Geschmacksverstärker ist für Harnsteinpatienten oder nierenkranke Katzen ungeeignet, da sie den Effekt von Harnstein- oder Nierendiäten zunichte macht.

Katzen, die pures frisches Wasser bevorzugen, stören sich manchmal schon am Eigengeschmack des Leitungswassers. Hier sind Wasserfilter oder stilles Mineralwasser eine Hilfe.

4. Der Einfluss des Katzenfutters

Experten empfehlen häufig, Harnsteinpatienten mit Feuchtfutter zu ernähren statt mit Trockenfutter. Das scheitert aber nicht selten an den individuellen Futtervorlieben des Patienten selbst. Unsere Hauskatzen lernen als Welpen von ihrer Mutter, was fressbar ist und was nicht. Diese Futterprägung behalten sie ein Leben lang bei und weigern sich mehr oder weniger strikt, etwas anderes zu sich zu nehmen.

Sie können jedoch versuchen, Trockenfutter einzuweichen oder auch das Feuchtfutter noch mit etwas Wasser zu verdünnen.

Mehrere kleine Mahlzeiten täglich entsprechen dem natürlichen Fressverhalten unserer Katzen und steigern nachweislich die Trinkmenge. Zu jeder Mahlzeit wird ein wenig Wasser getrunken, da die freigesetzten Verdauungssäfte ein Durstgefühl auslösen. Allerdings steigt nach jeder Mahlzeit auch der Harn-pH-Wert an, was die Entstehung von Struvitharnsteinen begünstigt. Deshalb propagieren manche Fachleute, bei Harnsteinproblemen nur zwei Mahlzeiten täglich anzubieten. Am besten legen Sie die Entscheidung über die Fütterungshäufigkeit gemeinsam mit Ihrem Tierarzt fest, der zum Beispiel den Urinbefund Ihrer Katze kennt und berücksichtigen kann.

 

Wie viel soll meine Katze eigentlich trinken?

Wie viel Ihre Katze trinken sollte ist von mehreren Faktoren abhängig, vor allem von:

  • ihrem Körpergewicht (eine 2kg schwere Katze benötigt mindestens 67 ml/kg, eine 6 kg schwere Katze nur 50 ml/kg)
  • dem Wassergehalt im Futter (siehe Rechenbeispiel)
  • dem Aktivitätsniveau der Katze (neben sportlichen Aktivitäten muss man z.B. auch berücksichtigen, ob eine Kätzin tragend ist oder Jungen säugt)
  • den Umgebungstemperaturen (oberhalb von 20°C steigt der Wasserbedarf)

Hier ein Rechenbeispiel für den Wasserbedarf einer normalgewichtigen Hauskatze

Eine 4,5 kg schwere Wohnungskatze, die es ruhig angehen lässt, benötigt täglich etwa 210 ml Flüssigkeit. Wenn diese Katze täglich 260 g eines Feuchtfutters mit 80% Wassergehalt frisst, dann hat sie ihren Wasserbedarf praktisch gedeckt, weil sie bereits mit dem Futter 208 ml Flüssigkeit zu sich genommen hat.

Frisst dieselbe Katze täglich 70 g Trockenfutter mit einem Wassergehalt von 9%, nimmt sie dabei nur etwa 6 ml Flüssigkeit auf und sollte noch gut 200 ml Wasser am Tag trinken.

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