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Elektrolyt

In einer Flüssigkeit gelöstes, elektrisch geladenes Salz eines Mineralstoffs.

Medizinische Bedeutung als Elektrolyte haben z.B. die Salze von Natrium, Kalium, Kalzium oder Magnesium. Die Menge der gelösten Elektrolyte steuert die Verteilung des Wassers im tierischen Körper. Deshalb ist es wichtig, das Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung der Elektrolyte (Elektrolythaushalt) immer im Gleichgewicht sind.

Wirkung im Organismus

Elektrolyte sind chemische Verbindungen, die aus elektrisch geladenen Teilchen bestehen. Durch ihre elektrische Ladung ziehen sie Wassermoleküle an und halten so das Wasser innerhalb der Zellen oder innerhalb der Blutgefäße. Außerdem werden Elektrolyte zur Bildung und Weiterleitung elektrischer Impulse an Nervenzellen und Muskelzellen benötigt.

Voraussetzung für tierisches Leben ist, das die Verteilung der einzelnen Elektrolyte innerhalb und außerhalb der Zellen im Gleichgewicht gehalten wird. Beispielsweise ist immer viel Kalium in den Körperzellen vorhanden, aber nur wenig außerhalb, während es bei Natrium genau umgekehrt ist. Änderungen in dieser Verteilung können z.B. Nervenimpulse auslösen oder den Zellstoffwechsel normaler Zellen stören.

Natürliche Quellen

Elektrolyte kommen in der Nahrung normalerweise ausreichend vor. Problematisch sind vor allem Elektrolytverluste und -ungleichgewichte durch Erkrankungen, z.B. bei Durchfall/Erbrechen oder bei Nierenerkrankungen, wenn die Zusammensetzung des Urins nicht mehr kontrolliert werden kann.

Wortherkunft: griechisch elektron = Bernstein (an Bernstein wurden zuerst elektrostatische Kräfte beobachtet) und aus dem Griechischen abgeleiteter Wortteil -lysis = Auflösung.

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