Tierarztwissen
Glossar

Glykosaminoglykane

3. September 2013 von Dr. Hölter Tierärzteteam

Glykosaminoglykane (GAG) gelten als Knorpelschutzstoffe. Sie werden unterstützend zur Behandlung von Gelenkerkrankungen bei Mensch und Tier eingesetzt; z.B. bei Arthrose oder Knorpelerkrankungen wie OCD (Osteochondromalazie).

Wirkung im Organismus

GAG sind sehr große Moleküle aus Zuckerverbindungen (Mucopolysaccharide), die natürlicherweise in der Gelenkflüssigkeit, im Gelenkknorpel und anderen Bindegeweben vorkommen. Sie bilden Gerüste, die wie ein Schwamm große Mengen Wasser aufnehmen können. Dadurch sorgen sie zum Beispiel für die Elastizität des gesunden Gelenkknorpels und dienen als "biologisches Schmiermittel" in der Gelenkflüssigkeit (Synovia). Bekannte Vertreter der GAG sind z.B. Hyaluronsäure, Heparin und Chondroitinsulfat.

Natürliche Quellen

Die neuseeländische Grünlippenmuschel Perna canaliculus ist besonders reich an GAG. Sie enthält zusätzlich entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Deshalb wird Grünlippenmuschelextrakt sehr gerne im Hunde- und Katzenfutter für Senioren oder bei Gelenkerkrankungen verwendet.

Synonyme: Glycosaminoglycane, Glukosaminoglykane.

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