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Welpenblog

Welpenblog Nr. 01: Welcher Hund passt zu uns?

Welpe Woody schläft auf seinen Geschwistern. Welpe Woody, hier ganz oben auf, wohnt seit Kurzem in der Familie von Tierärztin Heike Listmann.

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Gestatten: Woody der Wachtelhund-Welpe, hier ganz oben auf seinen Geschwistern und inzwischen neuer Kollege bei Dr. Hölter. In diesem Blog können Sie an Woodys Entwicklung teilhaben. Nicht nur an seinen großen und kleinen Erlebnissen, sondern auch an unserer tierärztlichen Erfahrung rund um Ernährung, Erziehung und die Gesundheit von Hundewelpen. In Welpenblog Nr. 1 lesen Sie, wie wir ausgerechnet auf einen Deutschen Wachtelhund kamen und wie wir den passenden Züchter fanden.

Als unsere alte Hündin Kelly vor zwei Jahren von uns ging, hinterließ sie eine riesengroße Lücke in unserer Familie. Wir trauerten heftig und wussten ganz sicher, dass es nie wieder eine solche Seele von Hund geben würde wie Kelly. Trotzdem sollte sie nicht unser letzter Hund bleiben, so viel war klar.

Sind wir bereit für einen neuen Hund?

Ganze zwei Jahre verbrachten wir schließlich hundelos. Was zunächst daran lag, dass unser jüngster Sohn bei Kellys Tod gerade drei Monate alt war und wir einsehen mussten: Baby und Welpe zusammen geht nicht. Es reichte, dass einer uns nachts alle zwei Stunden weckte! Unser Hundewunsch scheiterte schlicht an der nötigen Zeit, Aufmerksamkeit und Ruhe, die ein Hundewelpe nun einmal braucht, um sich zu einem verträglichen Familienmitglied zu entwickeln. Als wir dann wieder so weit waren, nach einem neuen Hund Ausschau zu halten, begann eine recht lange "Findungsphase" von fast einem Jahr.

Wenn Sie selbst mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund zuzulegen: Prüfen Sie bitte ehrlich, ob Ihre Lebensumstände Ihnen erlauben, dem Knirps gerecht zu werden. Siehe „Passt (noch) ein Hund in unser Leben?“.

Welcher Hund soll es werden?

Eigentlich wussten wir ziemlich genau was für einen Schlag Hund wir wollten. Eine zweite Kelly ... Oder doch lieber etwas ganz anderes, damit man nicht immer ins Vergleichen kommt? Wir starteten also mit hohen Ansprüchen aber auch einigen ganz konkreten Vorstellungen in einen längeren Entscheidungsfindungsprozess:

Ein Jagdhund sollte es auf jeden Fall sein, weil Herrchen Förster und Jäger ist. Trotzdem wollten wir keinen reinen Arbeitshund im Zwinger. Familienkompatibel sollte er also auch sein, menschenbezogen und vom Naturell her eher gelassen mit der nötigen Nervenstärke, Kleinkinder-Tohuwabohu zu ertragen.

Damit stand fest, dass wir keinen älteren Hund (z.B. aus dem Tierheim) zu uns nehmen. Einerseits wollten wir ihn gern selbst für die Jagd ausbilden, andererseits wollten wir sicher sein, dass er keine negativen Prägungen Kindern gegenüber mitbringt.

Das Aussehen war für uns zweitrangig, sieht man einmal von der Größe ab: Eine große Rasse über 30 kg kam nicht infrage, weil unsere Kinder noch klein sind und möglichst selten von einem ungestümen Junghund in Kälbergröße umgerempelt werden sollen.

Nachdem wir unter anderem Beagle, Bracken, Laufhunde und Bocker (eine bezaubernde Mischung aus Beagle und Cocker, auch Beaker genannt) auf ihre Vorzüge geprüft hatten, landeten wir wieder beim für uns Altbewährten: einem Deutschen Wachtelhund. Zugegebenermaßen eine Rasse, der man eher selten begegnet, denn sie wird nur an Jäger abgegeben.

Wachtelhunde wie Woody sind Arbeitstiere und werden ohne Jagd nicht glücklich. Als sogenannte Stöberhunde (FCI-Gruppe 8) sollen sie selbstständig Feld und Wald nach Wild durchstöbern und es dem Jäger zutreiben. Sie ähneln im Aussehen einem kleinen Münsterländer (der auch Heidewachtel genannt wird). Wir betiteln sie liebevoll als „Lockenschweinchen“.

Falls Sie gerade selbst auf der Suche nach einem passenden Hund sind, finden Sie im Artikel "Welcher Hund passt zu uns?" die wichtigsten Auswahlkriterien.

Woher bekommen wir unseren Traumhund?

Einerseits war die wichtigste Entscheidung schon gefallen und alles ganz einfach ... Wenn nur das Andererseits nicht wäre! Bei unserer Hundesuche war uns wichtig, möglichst viel über die Elterntiere zu wissen. Darüber wie umgänglich und wie gesund sie sind und natürlich darüber wie sie jagen. Deshalb hofften wir zuerst auf einen Welpen von der Hündin eines guten Freundes, von der wir wussten, dass sie unserer alten Hündin vom Wesen her ähnelt. Mit Spannung erwarteten wir die Läufigkeit — doch die wollte sich einfach nicht einstellen. Als die Hündin dann schließlich soweit war, passten die Welpen nicht mehr in die Zeitplanung unserer Freunde und das Unternehmen Hundenachwuchs wurde aufs nächste Jahr verschoben. Also noch ein Jahr ohne Hund verbringen? Keinesfalls!

Die Suche begann von Neuem, bis wir den entscheidenden Tipp von einem befreundeten Hunderichter bekamen. Er kannte die Elterntiere und die Züchterfamilie. Wir vertrauten seinem Urteil und ließen uns auf die Warteliste für die Hundewelpen setzen. Glücklicherweise wohnten die Züchter nicht allzu weit von uns entfernt, denn endgültig wollten wir uns erst entscheiden, nachdem wir die Welpen mit ihrer Mutter gesehen hatten.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Züchters achten und was Sie ihn fragen sollten, lesen Sie im Artikel "Woran erkenne ich einen guten Hundezüchter?".

Fast wie werdende Großeltern verfolgten wir die Trächtigkeit (alles gut), freuten uns über die Nachricht der Geburt (fast alles gut) und fieberten dem ersten Treffen entgegen ...

Wie das verlief können Sie demnächst im Welpenblog Nr. 02 lesen.

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