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Unsauberkeit

Wenn die Katze pinkelt, wo sie nicht soll

Unsauberkeit

Eigentlich ist Ihre Katze längst stubenrein, doch plötzlich meidet sie ihr Katzenklo und pinkelt in Ihr Bett oder auf den Teppich? Ein häufiges Problem, das jetzt besser lösbar ist.

Mit einem Extrakt aus grünem Tee (L-Theanin) überzeugten Wissenschaftler gestresste Katzen innerhalb von 15 bis 30 Tagen, wieder die Katzentoilette aufzusuchen, sehr zur Freude ihrer leidgeplagten Besitzer.L-Theanin ist eine Aminosäure, die in verschiedenen Ergänzungsfuttern gegen Stress bei Katzen enthalten ist, z.B. In Dr. Hölter CalmDoc.

 

Ergebnisse der L-Theanin-Studie bei gestressten Katzen

Die im Oktober 2018 veröffentlichte Studie (Dramard et al) untersuchte das Verhalten von 33 ängstlichen, aber ansonsten gesunden Katzen in Frankreich und Belgien, die einen Monat lang zweimal täglich ein Ergänzungsfutter mit L-Theanin bekamen.

Etwa die Hälfte der ängstlichen Katzen zeigte zu Beginn Unsauberkeit (Harnmarkieren, Kot- und Urinabsatz in der Wohnung) als Stresssymptom. Innerhalb von 15 Tagen besserte sich dieses Problem deutlich und nach 30 Tagen war es bei zwei Dritteln der Tiere vollständig verschwunden. Sie benutzten wieder ausschließlich die Katzentoilette, obwohl sie keine weitere Therapie erhalten hatten (weder Medikamente, noch Pheromone, andere Ergänzungsfutter oder eine Verhaltenstherapie).

Insgesamt waren die Katzenbesitzer sehr zufrieden mit dem Erfolg der L-Theanin-Gabe, denn bei 91% der ängstlichen Katzen besserten sich die Angstanzeichen deutlich, sodass die Besitzer sich über weniger zerkratzte Möbel, exzessives Putzverhalten, Panikattacken, Aggressionen und über insgesamt ruhigere, besser gelaunte Samtpfoten freuen konnten. Nebenwirkungen wurden keine berichtet. Obwohl der beruhigende Effekt von L-Theanin bei Menschen, Hunden und Labortieren schon länger bekannt war, ist dies laut Wissenschaftlern die erste Studie, die den Erfolg des Grüntee-Extrakts bei ängstlichen Katzen belegt.

10 Tipps, damit Ihre Katze nicht mehr in die Wohnung macht

  1. Lassen Sie Ihre Katze von einem Tierarzt untersuchen, um eine Krankheit als Ursache der Unsauberkeit auszuschließen. Blasenentzündungen, Harnsteine, Diabetes und Nierenerkrankungen sind häufige Gründe für Harninkontinenz bzw. Urinieren an unerwünschten Orten. Als Ursachen für Kotabsatz in der Wohnung kommen neben Durchfall (meist offensichtlich) z.B. auch Rückenprobleme, Störungen der Nerven im Rücken und Beckenbereich und Arthrose infrage.
  2. Halten Sie Katzenklos so sauber wie es nur geht. Katzen sind penibel.
  3. Verteilen Sie mehrere Katzentoiletten an ruhigen Orten in der Wohnung. Wenn sie mehrere Katzen haben, braucht jede mindestens eine eigene Toilette, besser wären zwei. Probieren Sie aus, welche Katzenstreu Ihre Samtpfote bevorzugt und ob sie eine Toilette mit Dach vorzieht oder ohne.
  4. Versuchen Sie genau herauszufinden, was Ihre Katze stresst und ihr Problem zu lösen. Häufig leiden Katzen unter Einsamkeit/Langeweile, weil sie tagsüber lange alleine sind, aber auch das Gegenteil - Stress durch mehrere Katzen im Haushalt oder mangelnde Rückzugsmöglichkeiten - kann der Fall sein.
  5. Unterstützen Sie Ihre Katze mit L-Theanin, z.B. einem Ergänzungsfutter wie Dr. Hölter CalmDoc.
  6. Nutzen Sie Zuhause einen Feliway Verdampfer oder Feliway Spray mit beruhigenden Pheromonen. Pheromone sind für uns nicht wahrnehmbare Duftstoffe, die Katzen zur Kommunikation nutzen.
  7. Stressen Sie Ihre Katze nicht durch Bestrafungen oder Festhalten. Katzen sind nicht nur kleine Jäger, sondern auch manchmal Beute und assoziieren das Festhalten mit einem Angriff. Deshalb mögen sie es in der Regel nicht, festgehalten zu werden.
  8. Gestalten Sie Ihr Zuhause katzenfreundlich mit Rückzugs- und Spielmöglichkeiten. Ihre Katze sollte Gelegenheit haben, ihr gesamtes Katzenverhalten ausleben zu können, vom Jagen bis zum Putzen und Ruhen. Sorgen sie für katzengerechte Abwechslung. Beispielsweise mit einem Futterspielball oder Katzenspielzeug. Es ist besser, Ihre Katze jagt ein Spielzeug als Ihre Finger oder Zehen, denn wenn Sie auf den Jagderfolg mit lautem „Aua!“ und Unmut reagieren, bestrafen Sie Ihre Katze ungewollt.
  9. Achten Sie auf eine schlanke Linie. Übergewicht hindert Ihre Katze daran, ihr natürliches Verhalten auszuleben, weil sie z.B. Nicht mehr so gut springen und klettern kann. Außerdem erhöht Übergewicht das Risiko, an Blasenentzündungen, Harnsteinen oder auch Arthrose zu erkranken - alles Erkrankungen, die zu Stress und Unsauberkeit führen können.
  10. Reinigen Sie Stellen, an denen Ihre Katze ihr Geschäft verrichtet hat so gründlich, dass kein Geruch zurückbleibt. Perfekt geeignet sind dafür biologische Reiniger mit Mikroorganismen oder Enzymen, die Gerüche beseitigen, z.B. Biodor Pet Animal.


Quellen und weiterführende Links:

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