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Zuckerkrankheit

Vier goldene Fütterungsregeln bei Diabetes mellitus

Jack Russel Terrier vor Futternapf Tierische Diabetiker stellen hohe Anforderungen an die Fütterung. © mariesacha - Fotolia.com

Zuckerkrankheit

Die Ernährung von Hunden und Katzen mit Diabetes ist ebenso entscheidend für den Therapieerfolg wie bei menschlichen Diabetikern. Wichtig ist jedoch nicht nur was Sie füttern sondern auch wie Sie füttern ...

Oberstes Ziel bei der Behandlung Ihres zuckerkranken Tieres ist es, seinen Blutzuckerspiegel innerhalb normaler Grenzen zu halten. Er steigt nach der Futteraufnahme an und sinkt durch das Spritzen von Insulin ab.

Gefährliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels vermeiden Sie am besten, indem Sie Ihren Hund bzw. Ihre Katze:

1. Immer zu denselben Tageszeiten füttern.

Regelmäßigkeit ist das A und O bei Diabetikern. Je genauer Sie sich an feste Fütterungszeiten halten, desto besser kann sich Ihr Hund oder Ihre Katze darauf einstellen. Deshalb sollten Sie bei Aktivitäten außer der Reihe —— z.B. einem Wochenendausflug, Urlaub oder Ähnlichem —— vorher planen, wie Sie sich trotzdem an den gewohnten Fütterungsrhythmus halten können.

2. Immer vor der Insulininjektion füttern.

So sind Sie sicher, dass Ihr Hund bzw. Ihre Katze genug gefressen hat. Denn falls Sie zuerst das Insulin geben und das Tier danach aus irgendeinem Grund nichts oder zu wenig frisst, kann eine lebensbedrohliche Unterzuckerung entstehen (Hypoglykämie).

3. Mehrmals am Tag kleine Portionen füttern.

Nach einer kleinen Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel nicht so stark an. Allerdings sollten Sie jeden Tag gleich viele Mahlzeiten geben, also nicht in der Woche nur morgens und abends füttern und Ihrem Hund oder Ihrer Katze am Wochenende plötzlich vier kleine Portionen geben.

4. Eine spezielle Diabetesnahrung füttern.

Eine Diätnahrung für an Diabetes leidende Hunde und Katzen ist so zusammengesetzt, dass es zu weniger starken Blutzuckerschwankungen kommt als bei normalem Futter. Bei Einsatz eines Diabetiker-Futters kann die Insulindosis in der Regel reduziert werden, manche Tiere kommen mit der Diät sogar ganz ohne Insulinspritzen aus.

Damit die Diät funktioniert, darf Ihr Hund oder Ihre Katze nur das Diabetiker-Futter bekommen und nichts anderes —— weder andere Leckerlies noch Kauartikel oder Nahrungsergänzungen, sofern Sie es nicht mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen haben. Wenn Sie Ihrem Tier Belohnungen geben möchten, können Sie eine kleine Menge der Diabetesdiät dafür reservieren, was Sie allerdings bei der Insulindosierung berücksichtigen müssen.

Sollte Ihr Tier unter anderen Erkrankungen leiden, beispielsweise unter einer Niereninsuffizienz oder einer Futtermittelallergie, müssen Sie unter Umständen auf das Diabetesfutter verzichten. Gerade dann sind die richtige Fütterungstechnik und die konsequente Insulingabe lebenswichtig.

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