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Reduktionsdiät

Mit welchem Hundefutter nimmt mein Hund am besten ab?

Bulldogge am Futternapf Welche Diät wirkt wirklich? ©iStockphoto.com/ WilleeCole

Reduktionsdiät

Sie haben sich entschieden, Ihren Hund auf Diät zu setzen? Super! Damit schenken Sie ihm mehr Lebensfreude, senken das Risiko für viele Krankheiten (unter anderem das Krebsrisiko) und verlängern seine Lebenserwartung. Doch wie die Diät anfangen? Mit Lightfutter, FDH oder einer Spezialdiät? Hier lesen Sie, welches Hundefutter Ihren Hund am gesündesten abnehmen lässt und welche Qualitätskriterien ein gutes Diätfutter erfüllen muss.

Welches Hundefutter eignet sich am besten zum Abnehmen?

Wissenschaftliche Studien haben eindeutig erwiesen: Eine nach neuesten medizinischen Erkenntnissen zusammengesetzte Reduktionsdiät bringt die besten Erfolge, denn ein solches Diätfutter fördert ein gesundes und nachhaltiges Abnehmen —— ohne starken Verlust von Muskelmasse oder Jojo-Effekt.

Dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechende Diätfutter erhalten Sie nur beim Tierarzt.

Wir empfehlen Ihnen zum Beispiel Diätfutter von Royal Canin, Hills oder Specific.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Lightfutter und Diätfutter für Hunde?

Der Begriff Light ist eine Marketingbezeichnung, die die Hersteller selbst vergeben dürfen. Sie bezeichnen damit meist das kalorienärmste Futter einer Produktserie. Das heißt: Was bei einem Hersteller als "Light" durchgeht, hat vielleicht genauso viele Kalorien wie ein normales Hundefutter eines anderen Herstellers. Sie müssen also Kaloriengehalte vergleichen um erkennen zu können, ob das Lightfutter für Ihren Hund geeignet ist.

Lightfutter eignen sich in der Regel nicht zum Abnehmen, sondern eher zur Vorbeugung gegen Übergewicht zum Beispiel nach der Kastration oder zum Halten des Idealgewichts nach erfolgreicher Diät.

Die Bezeichnung Diätfutter ist hingegen rechtlich geschützt. Laut Futtermittelrecht dient ein Diätfutter einem "besonderen Ernährungszweck" (Indikation) und muss bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Eine EU-Richtlinie gibt vor, welche Indikationen zulässig sind und welche Angaben auf der Verpackung gemacht werden dürfen bzw. müssen. So müssen zum Beispiel auf einem Diätfutter zur Reduktion von Übergewicht der Energiegehalt und empfohlene Fütterungsmengen angegeben werden. Hier haben Sie also die Sicherheit, dass Ihr Hund mit dem Diätfutter wirklich effizient abnehmen kann.

Was zeichnet ein gutes Diätfutter für Hunde aus?

  • Logisch, ein Diätfutter zum Abnehmen hat auf jeden Fall einen deutlich niedrigeren Kaloriengehalt als ein durchschnittliches Hundefutter. Je nach Hersteller und Produkt liegt der Kaloriengehalt einer Reduktionsdiät meist 15 bis 25 % unter dem eines Erhaltungsfutters für erwachsene Hunde.
  • Ihr Hund hat also auch während der Diät eine ordentliche Futterportion im Napf, bleibt länger satt und bettelt folglich weniger als wenn Sie ihm einfach weniger vom gewohnten Hundefutter geben, damit er abnimmt.
  • Medizinische Diätfutter zur Gewichtsreduktion enthalten zwar weniger Energie aber bezogen auf die Kalorienmenge mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente als gewöhnliches Hundefutter, damit während des Abnehmens keine Vitamin- oder Mineralstoffmängel entstehen.
  • Diätfutter enthalten trotz eines geringeren Fettgehalts alle lebenswichtigen essenziellen Fettsäuren, die Ihr Hund benötigt. Hochwertige Reduktionsdiäten sind sogar mit entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren angereichert, die den Blutzuckerspiegel stabilisieren helfen.
  • Nach neuestem Kenntnisstand zusammengesetzte Reduktionsdiäten für Hunde haben einen hohen Proteinanteil. Das macht sie nicht nur schmackhaft, sondern verhindert einen Mangel an essenziellen Aminosäuren, fördert den gezielten Fettabbau und im Gegenzug den Erhalt der Muskulatur während des Abnehmens. Das hält Ihren Hund nicht nur agiler, sondern wirkt auch dem gefürchteten Jojo-Effekt nach der Diät entgegen.
  • Lösliche und unlösliche Nahrungsfasern, auch als Ballaststoffe bekannt, sorgen dafür, dass Napf und Magen voll werden. In der richtigen Menge und Kombination fördern sie aber auch die Darmgesundheit und regulieren die Verdauung. Nützlich sind beispielsweise Fructo-Oligosaccharide (FOS), Mannan-Oligosaccharide (MOS), Flohsamen (Psyllium) und Pektine (z.B: aus Rübenschnitzeln).
  • Nicht zuletzt erleichtern tierärztliche Diätfutter für Hunde das Durchhalten der Diät, da sie leicht abzuwiegen und zuzuteilen sind.

 

Weshalb nicht einfach FdH?

Auf den ersten Blick ist F.d.H ("Friss die Hälfte") eine einfache, praktische Lösung, die Ihr Hund gern mag und die auch noch billiger ist als die bisherige Fütterung. Trotzdem raten Ernährungsexperten davon ab, Hunden, die abnehmen sollen, einfach weniger vom gewohnten Futter zu geben, denn:

  • Ihr Hund bekommt dann nicht nur die Hälfte an Kalorien, sondern auch die Hälfte an Vitaminen, Mineralstoffen, lebenswichtigen Eiweißbausteinen und so weiter. Dadurch kann es zu Mangelerscheinungen kommen.
  • Studien haben gezeigt, dass Hunde und Katzen bei F.d.H. mehr Muskelmasse verlieren als wenn sie mit einer echten Reduktionsdiät abnehmen. 
  • Durch den Verlust an Muskelmasse kommt es nach der Diät eher zu einem Jojo-Effekt, denn Muskeln verbrauchen viel Energie. Wenn sie fehlen, kommt es leichter zu einem Energieüberschuss und neuen Fettpolstern.
  • Ist plötzlich nur noch die Hälfte im Napf, knurrt Ihrem Hund schnell der Magen. Er wird mehr betteln und es Ihnen dadurch schwerer machen, standhaft zu bleiben. Manche Vierbeiner fangen gar an, Lebensmittel zu stehlen, stürzen sich draußen auf alles was ihnen fressbar vorkommt oder bauen ihren Frust durch Protestaktionen ab, beispielsweise das Zerstören von Möbeln. Ein gutes Diätfutter wirkt solchen Komplikationen entgegen, da Sie davon größere Mengen füttern können als von gewöhnlichem Futter.
  • Nicht zuletzt ist das gewohnte Hundefutter ja der Auslöser des Übergewichts und wenn Sie dabei bleiben, fällt es häufig schwerer, liebgewonnene Fütterungsrituale durch neue Gewohnheiten zu ersetzen.

Dr. Hölters Fazit: Weg mit dem gewohnten Hundefutter. Es ist Zeit für etwas Neues, dass Ihnen die Diät Ihres Lieblings so einfach wie möglich macht!

Kann ich auch selbst kochen?

Im Prinzip ja, die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass der Diäterfolg beim Selbstkochen häufiger ausbleibt. Gründe dafür sind zum Beispiel, dass die Futtermengen bei selbstgekochten Diäten vielleicht nicht so genau abgewogen werden und dass es schwierig ist, die Zusammensetzung des Menüs immer konstant zu halten. Die meisten Hundehalter passen die Rezeptur des Futters nach und nach immer mehr an die Vorlieben ihres Tieres an — und fettere Zutaten schmecken den meisten Hunden einfach besser als Ballaststoffe ... So wird die Diät schleichend zum Schlemmermenü und die Waage quittiert das unbarmherzig.

Mit frischen, hochwertigen Zutaten für Ihren Vierbeiner zu kochen, ist häufig teurer als ein Fertigfutter zum Abnehmen zu kaufen und zudem relativ zeitaufwändig. Manche Hundebesitzer nehmen das gern auf sich und finden es leichter, sich an den Diätplan zu halten, weil sie mit dem Kochen für ihren Hund aktiv etwas tun können. Vielen fehlt diese Zeit jedoch.

Dr. Hölters Tipp, wenn Sie mit Ihrer Zeit knapp haushalten müssen: Gehen Sie lieber etwas länger mit Ihrem Hund spazieren oder spielen Sie mit ihm, anstatt sich in die Küche zu stellen. Ihr Hund freut sich über die Aufmerksamkeit und verbrennt nebenbei noch zusätzliche Kalorien.

 

Wenn Sie mehr zu Übergewicht bei Hunden und zu Reduktionsdiäten erfahren möchten, lesen Sie:

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