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Vergiftungen bei Hund und Katze

Haben Sie den Verdacht, Ihr Tier habe etwas Vergiftetes aufgenommen, sollten Sie sich unverzüglich mit ihrem Tierarzt in Verbindung setzen. Manche Vergiftungen verlaufen sehr schnell und bedürfen unverzüglicher Behandlung.

Die Vorlesung in Toxikologie begann in meiner Studienzeit mit dem Satz: „Wasser in Maßen genossen ist einigermaßen ungiftig“. Es gilt sicher: Die Dosis macht das Gift. Das heißt, der Ausgang einer Vergiftung hängt in hohem Maße von der aufgenommenen Giftmenge ab. Doch auch kleine Mengen führen zu unterschwellig verlaufenden Vergiftungen und hinterlassen Spuren im Körper.

Bitte beachten Sie, dass die Verstoffwechselung von Tier und Mensch unterschiedlich sind, somit auch die Wirkung von Giften. 

Nur wenige Giftstoffe haben so typische Symptome, dass anhand dieser auf das Gift geschlossen werden kann. Die meisten Vergiftungen zeigen unspezifische Erscheinungen, wie Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Atembeschwerden, Herz-Kreislauf-Probleme, Bauchschmerzen, Erregungszustände oder Krämpfe aber auch Gedämpftheit. Auch Organschäden als Spätfolgen sind bei Vergiftungen möglich.

Die hier vorgestellten Informationen stellen keine Giftberatung dar, bitte wenden Sie sich bei Vergiftungsverdacht unbedingt an Ihren behandelnden Tierarzt!

Die verdächtige Giftquelle sollten Sie möglichst mit der Verpackung in die Praxis mitbringen!

Hausmittel wie Milcheingabe, Auslösen von Erbrechen usw. sind in der Regel kontraindiziert. Sie können mehr schaden als nützen!

Bei Vergiftungsverdacht wird Ihr Tierarzt Ihnen folgende Fragen stellen:

  • Was wurde wann gefressen?
  • Hatte Ihr Tier Zugang zu giftigen Pflanzen oder Stoffen?
  • Wurde im Aufenthaltsbereich oder der näheren Umgebung eine Schädlings- oder Unkrautbekämpfung durchgeführt?
  • Haben Sie Ihr Tier in letzter Zeit gegen Ekto- oder Endoparasiten behandelt?
  • Gab es Bau- oder Renovierungsarbeiten in der Umgebung des Tieres?
  • Sind neue Gegenstände hinzugekommen (Decke, Kratzbaum etc.)?

Bei sicher feststehender Giftaufnahme braucht ihr Tierarzt folgende Informationen:

  • Welcher Giftstoff wurde aufgenommen?
  • Auf welchem Weg wurde das Gift aufgenommen (oral, perkutan, inhaliert)?
  • Wieviel wurde aufgenommen?
  • Wann wurde das Gift aufgenommen?
  • Wie häufig wurde das Gift aufgenommen?

Wir haben hier besonderes Augenmerk auf Gifte bei Hunden und Katzen gelegt, andere Tierarten nur am Rande mit behandelt. Die Liste der Giftstoffe kann nicht annähernd vollständig sein.

Sie möchten mehr über eine bestimmte Vergiftung oder ein anderes Gesundheitsthema erfahren? Schicken Sie uns Ihre Themenvorschläge mithilfe des Kontaktformulars oder per E-Mail an shop@drhoelter.de!

 

Haben Sie den Verdacht, Ihr Tier habe etwas Vergiftetes aufgenommen, sollten Sie sich unverzüglich mit ihrem Tierarzt in Verbindung setzen. Manche Vergiftungen verlaufen sehr schnell und bedürfen... mehr erfahren »
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Vergiftungen bei Hund und Katze

Haben Sie den Verdacht, Ihr Tier habe etwas Vergiftetes aufgenommen, sollten Sie sich unverzüglich mit ihrem Tierarzt in Verbindung setzen. Manche Vergiftungen verlaufen sehr schnell und bedürfen unverzüglicher Behandlung.

Die Vorlesung in Toxikologie begann in meiner Studienzeit mit dem Satz: „Wasser in Maßen genossen ist einigermaßen ungiftig“. Es gilt sicher: Die Dosis macht das Gift. Das heißt, der Ausgang einer Vergiftung hängt in hohem Maße von der aufgenommenen Giftmenge ab. Doch auch kleine Mengen führen zu unterschwellig verlaufenden Vergiftungen und hinterlassen Spuren im Körper.

Bitte beachten Sie, dass die Verstoffwechselung von Tier und Mensch unterschiedlich sind, somit auch die Wirkung von Giften. 

Nur wenige Giftstoffe haben so typische Symptome, dass anhand dieser auf das Gift geschlossen werden kann. Die meisten Vergiftungen zeigen unspezifische Erscheinungen, wie Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Atembeschwerden, Herz-Kreislauf-Probleme, Bauchschmerzen, Erregungszustände oder Krämpfe aber auch Gedämpftheit. Auch Organschäden als Spätfolgen sind bei Vergiftungen möglich.

Die hier vorgestellten Informationen stellen keine Giftberatung dar, bitte wenden Sie sich bei Vergiftungsverdacht unbedingt an Ihren behandelnden Tierarzt!

Die verdächtige Giftquelle sollten Sie möglichst mit der Verpackung in die Praxis mitbringen!

Hausmittel wie Milcheingabe, Auslösen von Erbrechen usw. sind in der Regel kontraindiziert. Sie können mehr schaden als nützen!

Bei Vergiftungsverdacht wird Ihr Tierarzt Ihnen folgende Fragen stellen:

  • Was wurde wann gefressen?
  • Hatte Ihr Tier Zugang zu giftigen Pflanzen oder Stoffen?
  • Wurde im Aufenthaltsbereich oder der näheren Umgebung eine Schädlings- oder Unkrautbekämpfung durchgeführt?
  • Haben Sie Ihr Tier in letzter Zeit gegen Ekto- oder Endoparasiten behandelt?
  • Gab es Bau- oder Renovierungsarbeiten in der Umgebung des Tieres?
  • Sind neue Gegenstände hinzugekommen (Decke, Kratzbaum etc.)?

Bei sicher feststehender Giftaufnahme braucht ihr Tierarzt folgende Informationen:

  • Welcher Giftstoff wurde aufgenommen?
  • Auf welchem Weg wurde das Gift aufgenommen (oral, perkutan, inhaliert)?
  • Wieviel wurde aufgenommen?
  • Wann wurde das Gift aufgenommen?
  • Wie häufig wurde das Gift aufgenommen?

Wir haben hier besonderes Augenmerk auf Gifte bei Hunden und Katzen gelegt, andere Tierarten nur am Rande mit behandelt. Die Liste der Giftstoffe kann nicht annähernd vollständig sein.

Sie möchten mehr über eine bestimmte Vergiftung oder ein anderes Gesundheitsthema erfahren? Schicken Sie uns Ihre Themenvorschläge mithilfe des Kontaktformulars oder per E-Mail an shop@drhoelter.de!

 

Vergiftungen bei Hunden ab 3x tgl. 50mg/kg Körpergewicht (KGW). Katzen sind noch empfindlicher. Bei Katzen kann bereits eine Aspirin...

ab 3 g/kg KGW kommt es zu Vergiftungserscheinungen.

 

Eine Flasche Bier führt bei einem 6 kg schweren Hund zu...

Avocado ist für Menschen harmlos, kann aber durch das in einigen Sorten enthaltene Persin zu schweren Vergiftungen bei verschiedenen...

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Trinkwasser belastet sein könnte, sollten Sie es untersuchen lassen.

ist zum Beispiel in Altöl, bestimmten Farben, Schrotkugeln und Batterien enthalten.

 Auch über die Haut kann es zu einer...

führt zu Störungen der Blutgerinnung. Mit Vitamin K steht ein, wenn rechtzeitig verabreicht, bis zu bestimmten Dosen wirksames Gegenmittel zur...

Erdnüsse stehen im Verdacht bei Hunden epileptiforme Anfälle auslösen zu können.

(Frostschutzmittel) wird wegen seines süßen Geschmacks, besonders von Hunden, gerne aufgenommen. Ab 3 ml/kg KGW treten Symptome auf....

Fliegenpilze enthalten giftige Aminosäuren, die Einfluß auf das Nervensystem haben. Es kommt zu Speicheln und u.a. zu Störungen des...

führt ab ca. 1 g bei einem 12 kg schweren Hund zu Vergiftungserscheinungen.

Für eine Katze reicht weniger als ein halbes Gramm. Es kommt...

hat bei Hunden eine wesentlich giftigere Wirkung als beim Menschen. Störungen des Herzrhytthmus und Nervenstörungen sind die Folge.

oder Knoblauchextrakt in größeren Mengen kann durch das enthaltene Allicin Vergiftungserscheinungen auslösen.

Hunde und Katzen dürfen...

Knollenblätterpilze schädigen neben den Schleimhäuten insbesondere die Leber, Nieren und die Bauchspeicheldrüse. Die stärke und der Verlauf der...

Macadamianüsse führen beim Hund zu Bewegungsstörungen und Leberschäden. Auch Beeinträchtigungen des Nervensystems und des Magen-Darm-Traktes...

Medikamente (Arzneimittel) können Vergiftungen bei Tieren auslösen. Neben der multiplen Arzneimittelunverträglichkeit bei Collies und verwandten...

löst beim Hund häufig Vergiftungen aus. Neben geweiteten Pupillen treten rhytthmische Zuckungen und Krämpfe auf.

Bitte geben Sie auf keinen Fall Milch bei Vergiftungen, es sei denn dieses wird angeordnet.

Milch wirkt nicht wie landläufig vermutet...

Ist ein starkes Nervengift. Wie auch der Mensch sollten Tiere keinem Passivrauch ausgesetzt werden.

 Sollte Ihr Tier eine Zigarette...

(Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Bittermandeln) enthalten Blausäureverbindungen (Cyanide) die Vergiftungen bis hin zum Atemstillstand zur Folge...

Pantherpilze führen zu Störungen des vegetativen Nervensystems. Es kommt zu ähnlichen Erscheinungen wie bei Fliegenpilzen.

Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) sind immer noch eine häufig auftretende Ursache für Vergiftungen bei Tieren. Organophosphate, Chlorierte...

ist in manchen Saatbeizmitteln, einigen alten Farben Thermometern und Batterien enthalten.

 Ab 0,2 g/kg Körpergewicht treten...

Rizinussamen oder deren Schrot wurden in letzter Zeit vermehrt in Pflanzendünger gefunden. Bereits kleine Mengen können zu tödlichen...

Satanspilze führen zu massiven Magen-Darm-Störungen, die durch den Flüssigkeitsverlust kompliziert werden können. 

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