
Dr. Hölter

In diesem Beitrag zeigt Tierarzt Dr. Hölter:
Allgemein gelten kleine Hunde spätestens mit 10 Jahren als Senior, große Hunde ab etwa 7 Jahren – oder spätestens dann, wenn Ihr Hund erste Alterserscheinungen zeigt.
Diese grobe Einteilung macht jedoch manche Hunde zu früh zu Senioren und viele zu spät, weil sie keine Rasseunterschiede berücksichtigt und weil die Gesundheitsvorsorge bereits beginnen sollte, bevor das Altern äußerlich sichtbar wird.
Medizinisch gesehen wird Ihr Hund zum Senior, wenn das letzte Viertel seiner voraussichtlichen Lebensspanne anfängt. Der Beginn der Seniorphase hängt also von der Lebenserwartung Ihres Hundes ab, und die ist je nach Rasse sehr unterschiedlich, wie eine neue Studie nachweisen konnte.
Der Wechsel auf ein Seniorfutter ist bereits etwa 2-3 Jahre vor Beginn der Seniorphase – dem letzten Lebensviertel – empfehlenswert. Denn schon vor dem Auftreten erster Alterserscheinungen beginnt der biologische Alterungsprozess Ihres Hundes und seine Ernährungsbedürfnisse verändern sich. In dieser unsichtbaren "prä-geriatrischen Phase" des Alterns können Sie mit der richtigen Ernährung gezielt das gesunde Altern Ihres Vierbeiners unterstützen.
Hat Ihr Hund beispielsweise eine Lebenserwartung von 12 Jahren, ist er mit 9 Jahren ein Senior, doch ein Seniorfutter kann er schon ab ca. 6 Jahren bekommen.
Auch unser Futterzusatz Pro Senior unterstützt bereits in der prä-geriatrischen Phase das gesunde Altern. Sie können Pro Senior sowohl zu Seniorfutter als auch zum gewohnten Hundefutter geben, z.B. wenn:
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Ergänzungsfuttermittel
Vitalstoffe für ältere Hunde und Katzen
Die Lebenserwartung der meisten Hunde liegt zwischen 9 und 14 Jahren. Welche Hunde besonders alt werden und welche nur eine kurze Lebenserwartung haben, untersuchte eine im Februar 2024 veröffentlichte britische Studie. Die Forscher werteten Daten von fast 600.000 Hunden aus und errechneten die mittlere Lebenserwartung von über 150 Hunderassen. Sie bestätigten dabei allgemein bekannte Trends:
Doch zeigten sich bei der Lebenserwartung große Unterschiede zwischen einzelnen Hunderassen ähnlicher Körpergröße:
Eine typisch britische Hunderasse, der Lancashire Heeler, war in dieser Studie mit einer Lebenseerwartung von 15,4 Jahren die langlebigste Rasse. Die mittlere Lebenserwartung einiger in Deutschland beliebter Hunderassen haben wir hier für Sie aufgelistet:
Tibet Spaniel: 15,2 Jahre
Bologneser: 14,9 Jahre
Shiba Inu: 14,6 Jahre
Havaneser: 14,5 Jahre
Papillon: 14,5 Jahre
Zwergdackel: 14,0 Jahre
Pudel: 14,0 Jahre
Parson Russel Terrier 13,8
West Highland White Terrier: 13,4 Jahre
Jack Russel Terrier: 13,3 Jahre
Pekinese: 13,3 Jahre
Yorkshire Terrier: 13,3 Jahre
Dackel (Dachshund, Teckel): 13,2 Jahre
Malteser: 13,1 Jahre
Boston Terrier 11,8 Jahre
Chihuahua: 11,8 Jahre
Cavalier King Charles Spaniel: 11,8 Jahre
Mops: 11,6 Jahre
Französische Bulldogge: 9,8 Jahre
Bearded Collie: 13,9 Jahre
Australian Shepherd: 13,7 Jahre
Collie: 13,3 Jahre
Border Collie: 13,1 Jahre
Mittelschnauzer: 13 Jahre
Beagle: 12,5 Jahre
Englische Bulldogge: 9,8 Jahre
Vizsla: 13,5 Jahre
Deutsch Kurzhaar: 13,4 Jahre
English Cocker Spaniel: 13,3 Jahre
Golden Retriever: 13,2 Jahre
Dalmatiner: 13,2 Jahre
Labrador Retriever: 13,1 Jahre
Deutsch Drahthaar: 13,0 Jahre
Weimaraner: 12,8 Jahre
Rhodesian Ridgeback: 12,0 Jahre
Boxer: 11,3 Jahre
Dobermann: 11,2 Jahre
Flat Coated Retriever: 11,7 Jahre
Deutscher Schäferhund: 11,3 Jahre
Rottweiler: 10,6 Jahre
Berner Sennenhund: 10,1 Jahre
Leonberger: 10,0 Jahre
Bernhardiner: 9,3 Jahre
Mastiff: 9,0 Jahre
Irischer Wolfshund: 9,9 Jahre
Cane Corso: 8,1 Jahre

Genau wie bei Menschen gibt es auch unter unseren Hunden rüstige Senioren und solche, die früh gebrechlich wirken.
Hunde, die ungesund altern, zeigen weniger Lebenslust und sind anfälliger für Erkrankungen, weil ihr Stoffwechsel und ihre Organfunktionen weniger leistungsfähig sind als bei Altersgenossen. Unbehandelt haben diese gebrechlichen alten Hunde daher ein höheres Risiko, früh zu sterben. Sie sollten öfter zum Check in die Tierarztpraxis und brauchen besondere Fürsorge.
Rechtzeitig erkannt, lässt sich ungesundes Altern jedoch bremsen und manches früh einsetzende Gebrechen sogar noch umkehren. Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen und nicht jede Einschränkung Ihres alten Hundes als normal zu betrachten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und wie Sie Ihrem alten Hund helfen können.
Zeigt Ihr alter Hund eines dieser Anzeichen für ungesundes Altern, sollten Sie mit Ihm zum Tierarzt gehen:
Bei Ihrem alten Hund nimmt die Muskelmasse ab, evtl. zittert seine Hinterhand. Den Muskelschwund kann man vor allem am Rücken und im Bereich der Hüfte feststellen, die sich bei gebrechlich werdenden alten Hunden knochig anfühlen.
Ihr Hundesenior wird schnell müde oder hechelt schon bei leichter Anstrengung.
Ihr alter Hund will nicht mehr spielen, nur wenig laufen und/oder schläft viel. Auf der Hunderunde ist ihr Senior deutlich langsamer oder will auf dem kürzesten Weg nach Hause. Er zeigt wenig Interesse an seiner Umgebung.
Ihr alter Hund kann z.B. schlecht aufstehen, läuft steif oder humpelt. Obwohl die meisten alten Hunde Gelenkverschleiß (Arthrose) haben, sind solche Bewegungseinschränkungen nicht normal und sollten behandelt werden. Zum einen, weil sie häufig Schmerzen verursachen und zum Anderen, weil die eingeschränkte Mobilität des Hundes sein Altern beschleunigt.
Ihr alter Hund will nicht fressen oder frisst deutlich weniger als früher. Vielleicht nimmt Ihr alter Hund auch ab, obwohl er genauso viel frisst wie früher oder er hat ständig Hunger und nimmt trotzdem ab.
Untergewicht bei alten Hunden fördert den Muskelschwund und schwächt Ihre Abwehrkraft, sodass sie noch anfälliger für Erkrankungen werden.
Ein bei alten Hunden weit verbreitetes Anzeichen ungesunden Alterns ist altersbedingte Demenz (canine kognitive Dysfunktion, CCD). Anzeichen für den Verlust kognitiver Fähigkeiten bei Hunden können sein:
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Alte Hunde bekommen graue Haare, in der Regel zuerst rund um Nase und Fang, später im ganzen Gesicht und vielleicht auch an anderen Körperstellen.
Auch ein etwas dünneres Fell ist bei Hundesenioren normal. Hat ihr alter Hund jedoch ein deutlich dünneres oder stumpfes Fell, starken Haarausfall oder kahle Stellen, ist dies ein Hinweis auf eine Erkrankung oder Ernährungsmängel.
Viele alte Hunde bekommen Warzen oder gutartige Fettgeschwülste, sogenannte Lipome, unter der Haut. Lipome sind nicht schmerzhaft und wachsen kaum. Wenn der alte Hund durch sie nicht beeinträchtigt wird, müssen Warzen und Lipome nicht unbedingt entfernt werden.
Um sicherzugehen, dass es sich nur um harmlose Alterserscheinungen handelt, lassen Sie neu auftretende "Knubbel" bitte tierärztlich untersuchen.
Wächst solch ein Knubbel schnell, sieht die Haut entzündet aus oder irritiert er den Hund (z.B. Juckreiz, Schmerz), schieben Sie den Tierarztbesuch nicht auf die lange Bank.

Mit zunehmendem Alter werden Hunde allmählich ruhiger und schlafen mehr. Rapide Veränderungen, deutliche Bewegungsunlust oder Bewegungseinschränkungen, Schwäche und Erschöpfung sind jedoch Anzeichen für Gebrechlichkeit, denen Sie nachgehen sollten.
Auch alte Hunde brauchen regelmäßige Bewegung, da sie sonst schnell an Kraft und Beweglichkeit verlieren. Gelenkunterstützende Nährstoffe können dazu beitragen, die Mobilität Ihres Seniors zu erhalten.
Ist Ihr alter Hund häufig unruhig, wird er plötzlich aggressiv, ängstlich, wunderlich oder wirkt desorientiert, kann das auf Schmerzen, nachlassende Sinneswahrnehmung oder eine Altersdemenz hindeuten.
Die Augen alter Hunde scheinen meist ein wenig trüb bzw. grau. Eine leichte altersbedingte Linsentrübung (Grauer Star) macht dem Hund keine Probleme. Wird sie stärker, kann der Hund vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen nur verschwommen sehen.
Haben Sie jedoch den Eindruck, dass Ihr alter Hund erblindet, weil er zum Beispiel gegen Dinge läuft, die Tür oder den Weg nach Hause nicht mehr findet, ist ein Hinweis auf ernstere Probleme. Dahinter könnten z.B. eine Demenz oder andere Augenerkrankungen stecken, etwa eine Netzhautablösung oder ein sogenannter Grüner Star, eine schmerzhafte Erhöhung des Drucks im Auge.
Eine früh auftretende oder sich schnell verschlimmernde Linsentrübung kann bei Hunden ein Anzeichen von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sein.
Mit der Zeit lässt bei älteren Hunden auch das Hörvermögen immer mehr nach. Irgendwann hört Ihr alter Hund deshalb nicht mehr jedes Kommando oder kann vielleicht nicht mehr einschätzen, aus welcher Richtung er gerufen wird. Mitunter verschläft er auch Geräusche, die ihn früher zuverlässig geweckt haben, wie das Türklingeln oder das Klappern der Hundefutterdose.
Scheint Ihr Hund jedoch plötzlich taub oder schwerhörig zu sein, lässt er sich nur ungern an den Ohren berühren oder schüttelt häufig den Kopf, sollten Sie seine Ohren untersuchen lassen, um eine Ohrenentzündung oder andere schmerzhafte Erkrankungen ausschließen zu lassen.
Geruchs- und Geschmackssinn von Hundesenioren lassen ebenfalls nach. Das kann den Appetit Ihres alten Hundes negativ beeinflussen, weil er sein Futter nicht mehr so gut schmecken kann. Auf der Hunderunde nimmt Ihr Senior dadurch weniger spannende Gerüche wahr. Es kann sein, dass er deshalb weniger schnüffelt oder dass er länger und intensiver schnüffelt als früher.
Plötzliche Veränderungen, Teilnahmslosigkeit oder Appetitlosigkeit sind Anlass zur Sorge und auch für alte Hunde nicht normal.
Alte Hunde neigen zu Zahnstein. Kleine braune Verfärbungen auf den Zähnen können daher noch als normale Alterserscheinung durchgehen, verdienen aber auf jeden Fall besondere Aufmerksamkeit, denn: Bei sehr vielen Hundesenioren bildet sich so starker Zahnstein, dass sich ihr Zahnfleisch entzündet und schwindet - sie leiden unter Parodontose und das kann gravierende Folgen haben:
Zahnpflege, die verhindert, dass sich Zahnstein ausbreitet, ist bei alten Hunden daher besonders wichtig. Hat Ihr alter Hund Zahnsteinkrusten, die den Zahnfleischrand berühren, ist eine tierärztliche Zahnreinigung nötig.
Gewichtszunahme: Ältere Hunde nehmen Gewicht zu, wenn ihre Fütterung nicht an die veränderten Bedürfnisse im Alter angepasst wird. Genau wie ältere Menschen kommen auch gesunde alte Hunde mit weniger Kalorien über die Runden, weil sich ihr Stoffwechsel verändert und sie etwas weniger aktiv sind - ihr Energiebedarf sinkt gegenüber früheren Jahren um 10-25%, je nach Aktivitätslevel.
Überflüssige Pfunde belasten Gelenke und Kreislauf Ihres Hunde-Seniors und sollten daher nicht als “normal” angesehen werden. Damit Ihr Senior nicht ständig Hunger haben muss, stellen Sie ihn am besten auf ein kalorienreduziertes Seniorfutter um, statt nur seine Futtermenge zu reduzieren. Nimmt Ihr Senior zu, obwohl Sie ihn kalorienreduziert füttern oder hat Ihr alter Hund ständig Hunger, obwohl er genug Futter bekommt, kann das auf eine Erkrankung hindeuten, z.B. auf eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Cushing Syndrom (bzw. Morbus Cushing).
Gewichtsabnahme: Magert Ihr alter Hund ab, obwohl er viel frisst oder weil er kaum noch frisst, sind das Anzeichen für Probleme, denen Sie unbedingt nachgehen sollten. Dahinter können z.B. Zahnerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen stecken.

Ihre Fürsorge hat einen großen Einfluss darauf, wie Ihr Vierbeiner altert. Je früher Sie anfangen, die Weichen für ein gesundes Altern Ihres Hundes zu stellen, desto besser.
Doch es ist nie zu spät, um anzufangen! Selbst wenn Ihr Hund bereits Anzeichen von Altersschwäche zeigt, können Sie noch kreative Wege finden, Ihren Senior im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv zu halten und seine Lebensqualität zu verbessern.
Gehen Sie mit Ihrem alten Hund nicht erst zum Tierarzt, wenn es ein Problem gibt. Ein regelmäßiger Check-up ist unverzichtbar für die Früherkennung von Krankheiten. Außerdem bietet der Tierarztbesuch die Gelegenheit, die Ernährung und die körperlichen Aktivitäten Ihres Hundes optimal an seine Bedürfnisse anzupassen.
Jeder Hunde-Senior ist einzigartig und Ihre Tierärztin kann Empfehlungen geben, die auf die individuellen Gesundheitsbedürfnisse Ihres Hundes zugeschnitten sind.
Ja, der Spruch ist abgegriffen, doch “Wer rastet, der rostet!” gilt auch für Vierbeiner. Zu wenig Bewegung beschleunigt tatsächlich den Alterungsprozess, weil ein Teufelskreis entsteht: Bewegt Ihr alter Hund sich kaum noch, schwinden seine Muskeln, während allzu leicht die Speckschicht wächst. Dadurch werden seine Gelenke instabiler und gleichzeitig bei jeder Bewegung stärker belastet, was schmerzhaften Gelenkverschleiß (Arthrose) fördert und das Verletzungsrisiko erhöht. Ihr alter Hund fühlt sich bei jeder Bewegung noch unwohler und will sich noch weniger bewegen …
Damit Ihr Hundesenior lange fit und beweglich bleibt, ist körperliche Aktivität also sehr wichtig. Gelenkunterstützende Nährstoffe wie Chondroitin und Glukosamin können dazu beitragen, Ihren Hund lange in Schwung zu halten. Hat er bereits Gelenkprobleme, können Physiotherapie und Schmerzmedikamente seine Mobilität und Lebensqualität verbessern.
Das Motto für seniorengerechte Bewegung ist: mäßig, aber regelmäßig. Mehrere kurze Spaziergänge sind für die Gelenke älterer Hunde besser als eine lange Hunderunde. Schwimmen ist zwar gelenkschonend, aber gleichzeitig ziemlich anstrengend für den Kreislauf und daher nur für fitte Seniorhunde empfehlenswert, deren Herz in Ordnung ist.
Vermeiden Sie nach Möglichkeit plötzliche, starke Belastungen der Gelenke, z.B. durch Sprünge oder abrupte Stopps und Wendungen. Helfen Sie Ihrem alten Hund, sich im Alltag sicher zu bewegen, etwa mit Rampen fürs Auto oder das Sofa und rutschfesten Bodenbelägen.
Alte Hunde lieben Routine und sind von neuen Herausforderungen schneller überfordert. Trotzdem ist es sehr wichtig, sie immer wieder geistig zu fordern, um sie rege zu halten und Demenz vorzubeugen.
Gerade wenn die Sinne Ihres älteren Hundes nachlassen oder er sich schlechter bewegen kann, gehen ihm dadurch auch viele Gelegenheiten verloren, seine kognitiven Fähigkeiten zu trainieren. Hier können Sie mit Kreativität aktiv gegensteuern:
Ganz nebenbei schenken Sie Ihrem alten Hund Aufmerksamkeit und Zuneigung, wenn Sie mit ihm spielen, und das ist unbezahlbar für sein Wohlbefinden.
Die Basis für Gesundheit im Alter ist ein leicht verdauliches, hochwertiges Hundefutter, denn mit zunehmendem Alter arbeiten Stoffwechsel und Organe weniger effizient.
Gutes Seniorfutter und Futterzusätze für alte Hunde berücksichtigen die veränderten Ernährungsbedürfnisse älterer Hunde und können dazu beitragen, sie bis ins hohe Alter gesund zu halten.
Wenn Sie für Ihren älteren Hund ein Futter kaufen, sollte es ein Seniorfutter sein und zur Größe des Hundes passen. Die meisten Seniorfutter gibt es als Sorten für kleine, mittelgroße und große Hunde. Das ist sinnvoll, weil kleine alte Hunde einen anderen Energiebedarf und andere Gesundheitsprobleme haben als große alte Hunde.
Ein gutes Seniorfutter sollte:
Die Qualität eines Senior-Hundefutters zu erkennen, ist gar nicht so leicht, denn entscheidende Futter-Eigenschaften wie der Kaloriengehalt und die Verdaulichkeit stehen in der Regel nicht auf der Packung.
Dass Ihr alter Hund mit dem Seniorfutter gut zurechtkommt, können Sie z.B. daran erkennen, dass
Ergänzungsfuttermittel für alte Hunde können einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit Ihres Seniors leisten.
Die meisten Nahrungsergänzungen für Seniorhunde unterstützen die Gelenke. Mit einem Futterzusatz wie Pro Senior können Sie neben den Gelenken Ihres Seniors auch sein Immunsystem und wichtige Stoffwechselfunktionen unterstützen.
Gesunde alte Hunde können zweimal täglich gefüttert werden.
Hat Ihr Hundesenior gesundheitliche Probleme, kann es jedoch sinnvoll sein, sein Futter auf mehrere kleine Mahlzeiten aufzuteilen. Dadurch bleibt der Magen nicht so lange leer - was z.B. hilfreich sein kann, wenn Ihr Senior Magenprobleme hat (erkennbar z.B. an häufigem Grasfressen, Aufstoßen oder Schmatzen).
Mehrere kleine Mahlzeiten entlasten außerdem den Darm und Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse.
Alte Hunde können mit Nassfutter und mit Trockenfutter gesund ernährt werden.
Trockenfutter kann dazu beitragen, die Zähne sauber zu halten.
Nassfutter ist für alte Hunde mit Zahnproblemen oder wenigen Zähnen besser geeignet. Manche alten Hunde zeigen mehr Appetit auf Nassfutter als auf Trockenfutter. Der intensivere Geruch des Nassfutters wird besser wahrgenommen und kann daher helfen, den Appetit von Senioren mit nachlassender Sinneswahrnehmung anzuregen.
Andererseits muss der Hund eine deutlich größere Menge Nassfutter fressen, um seinen Energiebedarf zu decken. Frisst Ihr alter Hund nur noch schlecht (obwohl seine Zähne in Ordnung sind), kann ihm ein energiereiches Trockenfutter helfen, auch mit einer kleinen Mahlzeit die nötigen Kalorien aufzunehmen.
Tipp: In unserem Shop finden Sie auch Aufbaufutter, Päppelpasten und appetitanregendes Tonikum für Hunde. Bitte lassen Sie Ihren Senior jedoch tierärztlich untersuchen, wenn er schlecht frisst oder Gewicht verliert, um chronische Erkrankungen als Ursache auszuschließen, die eine besondere Ernährung erfordern (z.B. Nieren- oder Lebererkrankungen).
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