Apfeltrester
Apfeltrester entsteht aus erntefrischen Äpfeln, nachdem der Saft gewonnen wurde.
Weiterlesen →Apfeltrester entsteht aus erntefrischen Äpfeln, nachdem der Saft gewonnen wurde.
Weiterlesen →Bacillus velezensis DSM 15544 (frühere Bezeichnung: Bacillus subtilis C-3102) ist ein probiotischer Bakterienstamm, d...
Weiterlesen →Beta-1,3/1,6-Glucane sind natürliche Mehrfachzucker (Polysaccharide) mit einer charakteristisch verzweigten Struktur.
Weiterlesen →BHA (Butylhydroxyanisol) und BHT (Butylhydroxytoluol) sind synthetisch hergestellte Antioxidanzien.
Weiterlesen →Wenn Welpen und Kätzchen bei der Mutter trinken, wirken sie danach tief entspannt und zufrieden.
Weiterlesen →Canolaöl ist eigentlich nichts anderes als Speiseöl aus Rapssamen.
Weiterlesen →Cantaloupe-Melonen-Konzentrat für Dr.
Weiterlesen →Colostrum – auch Erstmilch oder Biestmilch genannt – ist die besondere Milch, die Säugetiere in den ersten Tagen nach...
Weiterlesen →Faserstoffe gehören in die Gruppe der langkettigen Kohlenhydrate (Zuckerverbindungen), die für Hunde und Katzen nur s...
Weiterlesen →Speziell an die Bedürfnisse von Tieren mit gesundheitlichen Problemen angepasstes Futter. Diätfutter müssen gem...
Weiterlesen →DL-Methionin ist eine Mischung aus der rechtsdrehenden Form (D-Form) der Aminosäure Methionin und der linksdrehenden ...
Weiterlesen →Gemeint ist das Hühnerei.
Weiterlesen →Ausschlussdiät zum Nachweis einer Futterunverträglichkeit.
Weiterlesen →Der Energiegehalt eines Futters wird entweder in Kalorien (meist Kilokalorien = kcal) oder in Joule (Kilojoule =...
Weiterlesen →Ethoxyquin ist ein synthetisch hergestelltes, nach EU-Norm zugelassenes Antioxidans mit der E-Nummer E 324.
Weiterlesen →Fischöl ist die wichtigste Futterquelle für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Doc...
Weiterlesen →Getrocknete Samenschalen verschiedener Wegerich-Arten (Plantago), die reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen sind...
Weiterlesen →FOS gehören zu den sogenannten fermentierbaren Fasern.
Weiterlesen →FOS gehören zu den sogenannten fermentierbaren Fasern.
Weiterlesen →Glukosamin (Glucosamin) gilt als wichtiger Knorpelbaustoff und wird als gelenkunterstützender Nährstoff in Futte...
Weiterlesen →Glukosamin und Chondroitin gelten als wichtige Knorpelbaustoffe und werden häufig als gelenkunterstützende Zutaten in...
Weiterlesen →Glykosaminoglykane (GAG) gelten als wichtige Knorpelbaustoffe.
Weiterlesen →Grünlippmuschel für Hund und Katze (Perna canaliculus) Die neuseeländische Grünlippmuschel wird häufig in Diätfut...
Weiterlesen →Die Haut ist das größte Organ des Körpers und erneuert sich fortlaufend.
Weiterlesen →Kokosmehl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, nachdem ein Großteil des Öls abgepresst wurde.
Weiterlesen →L-Lysin ist eine essentielle Aminosäure.
Weiterlesen →L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure.
Weiterlesen →Lutein ist ein gelb-oranger Farbstoff.
Weiterlesen →Die Mariendistel (Silybum marianum) ist eine alte Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler, die im Mittelmeerrau...
Weiterlesen →MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine schwefelhaltige organische Verbindung, die in geringen Mengen natürlich in Pflanz...
Weiterlesen →Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine natürliche Substanz, die in den Zellen von Pflanzen und Tieren gebildet wird...
Weiterlesen →Pankreaspulver für die Fütterung von Hunden und Katzen wird durch schonendes Trocknen und Mahlen der Bauchspeicheldrü...
Weiterlesen →Postbiotika sind inaktivierte Mikroorganismen, die gesundheitsfördernde Effekte auf Darm und Immunsystem entfalten kö...
Weiterlesen →Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die das natürliche Gleichgewicht der Darmflora (Mikrobiota) unterstützen kön...
Weiterlesen →Propylgallat ist ein synthetisch hergestelltes Antioxidans, das Futtermitteln zugesetzt wird, um die Futterfette zu s...
Weiterlesen →Präbiotika sind bestimmte Ballaststoffe oder andere unverdauliche Substanzen, die gezielt das Wachstum und die Aktivi...
Weiterlesen →Rapsöl enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, aber auch rund 30 % mehrfach ungesättigte...
Weiterlesen →Anteil anorganischer Bestandteile im Tierfutter.
Weiterlesen →Unter Rohfaser (Rfa) versteht man Futterbestandteile, die bei der Futtermittelanalyse als unverdauliche organische Be...
Weiterlesen →Als Rohfett (Rfe) werden alle Futterbestandteile bezeichnet, die in Alkohol und anderen Fettlösungsmitteln löslich sind.
Weiterlesen →Als Rohprotein (Rp) bezeichnet man alle stickstoffhaltigen Verbindungen in einem Futtermittel.
Weiterlesen →Spirulina ist eine Blaualge (genauer ein Cyanobakterium) der Art Arthrospira platensis, die seit Jahrhunderten als Le...
Weiterlesen →Tagetes ist der wissenschaftliche Name der Studentenblume.
Weiterlesen →Taurin ist eine für Katzen essentielle Aminosäure.
Weiterlesen →Topinambur ist ein amerikanischer Verwandter der Sonnenblumen und wird heute in vielen Teilen der Welt als Kulturpfla...
Weiterlesen →UC-II® ist ein patentierter Markenrohstoff der Firma Lonza und enthält undenaturiertes (natives) Typ-II-Kollagen aus ...
Weiterlesen →Die Verdaulichkeit eines Futters beschreibt, wie viel von der gefressenen Nahrung tatsächlich in den Organismus aufge...
Weiterlesen →Der gesamte Eiinhalt, also Eiweiß und Eigelb.
Weiterlesen →Die Waldheidelbeere (Vaccinium myrtillus)ist die wild wachsende, europäische Verwandte der größeren Kulturheidelbeere...
Weiterlesen →Weihrauch ist das getrocknete Harz des Boswellia-Baums, der in Afrika, Arabien und Indien wächst.
Weiterlesen →Yucca schidigera, die Mohave-Palmlilie, ist eine Pflanze aus den Trockenregionen im Südwesten Nordamerikas.Yucca schi...
Weiterlesen →Zellulose ist der wichtigste "Baustoff" aller Pflanzen.
Weiterlesen →Zusatzstoffe werden Nahrungsmitteln aus verschiedenen Gründen zugesetzt.
Weiterlesen →Apfeltrester entsteht aus erntefrischen Äpfeln, nachdem der Saft gewonnen wurde. Schonend getrocknet und fein vermahlen liefert er natürliche Ballaststoffe.
Charakteristisch für den Apfel ist sein hoher Gehalt an Pektin, einem löslichen, präbiotischen Ballaststoff. Pektin bindet Wasser und quillt im Darm zu einem Gel. Das kann dem Darminhalt Konsistenz geben – ein Grund, warum pektinreiche Zutaten ernährungsphysiologisch gerne eingesetzt werden, wenn der Kot zu weich ist. Im Dickdarm von Hunden und Katzen wird Pektin von der Darmflora fermentiert. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, die eine ausgewogene Darmflora unterstützen können.
Neben dem löslichen Pektin enthält Apfeltrester auch unlösliche Ballaststoffe. Dieser natürliche Fasermix kann eine geregelte Verdauung unterstützen. Hinzu kommt: Apfeltrester wird von den meisten Hunden und Katzen gern gefressen. Damit eignet sich Apfeltrester sehr gut als Futter-Zutat zur ernährungsphysiologischen Unterstützung der Verdauung.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Beta-1,3/1,6-Glucane sind natürliche Mehrfachzucker (Polysaccharide) mit einer charakteristisch verzweigten Struktur. Für Dr. Hölter Produkte verwenden wir hochgereinigte Beta-1,3/1,6-Glucane aus Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae), denn: Erst wenn die umgebende Mannoprotein-Schicht entfernt ist, liegt die verzweigte Struktur frei, auf die es ankommt.
Auch Stärke und Zellulose sind Mehrfachzucker, ihre Bausteine sind aber anders verknüpft (in Alpha- bzw. Beta-1,4-Bindungen) und bilden lange, unverzweigte Ketten. Für den Körper sind das reine Nährstoffe bzw. Ballaststoffe. Erst die typische 1,3/1,6-Verzweigung macht aus einem Glucan das, was die Abwehr als besonderes Signal wahrnimmt.
Im Laufe der Evolution hat der Körper gelernt, die typische Struktur von Beta-1,3/1,6-Glucanen zu erkennen, da sie häufig in der Zellwand von Pilzen und Bakterien, also möglichen Krankheitserregern, vorkommt. Bestimmte Zellen der angeborenen Abwehr – vor allem sogenannte Fresszellen (Makrophagen) – tragen passende Bindungsstellen für diese Struktur. Ein Großteil dieser Zellen sitzt in der Darmwand, dem größten immunologischen Bereich des Körpers. Über diesen Weg können Beta-1,3/1,6-Glucane die körpereigene Abwehr ansprechen und ein ausgewogenes Gleichgewicht unterstützen.
Belastende Lebensphasen – etwa das Wachstum junger Tiere, körperliche Anstrengung, Stress oder ein höheres Alter – können die natürliche Abwehr fordern. Beta-1,3/1,6-Glucane werden in solchen Phasen ergänzt, um eine ausgewogene körpereigene Abwehr zu unterstützen. Zusätzlich haben sie einen präbiotischen Effekt.
Haut und Abwehr hängen eng zusammen: Die Haut ist eine wichtige Barriere und zugleich ein aktiver Teil der körpereigenen Abwehr. Da Beta-Glucane die Zellen der angeborenen Abwehr ansprechen, werden sie auch im Zusammenhang mit der Hautgesundheit untersucht. In einer placebokontrollierten Studie an Hunden verbesserte sich unter Beta-Glucan-Fütterung neben dem Hautbild auch die Fellqualität. Für sensible Haut können Beta-Glucane daher eine sinnvolle ernährungsphysiologische Komponente sein.
Die Qualität handelsüblicher Beta-Glucane schwankt stark – nicht ausreichend gereinigte Produkte sprechen die Abwehr kaum an. Reinheit und definierte Struktur sind daher die entscheidenden Qualitätsmerkmale. Beta-1,3/1,6-Glucane aus Hefe gelten als sicher (EFSA, 2011) und sind hitzestabil.

Dr. Hölter

Dr. Hölter
BHA (Butylhydroxyanisol) und BHT (Butylhydroxytoluol) sind synthetisch hergestellte Antioxidanzien. Sie werden Futtermitteln zugesetzt, um die Futterfette vor dem Verderb (Ranzigwerden) zu schützen. Als nach EU-Norm zugelassene Antioxidanzien tragen sie die E-Nummern E 320 und E 321.
Wenn Welpen und Kätzchen bei der Mutter trinken, wirken sie danach tief entspannt und zufrieden. An diesem natürlichen Effekt ist ein besonderes Milcheiweiß beteiligt: Beim Verdauen der Muttermilch entsteht im Darm der Jungtiere aus dem Milchprotein Kasein ein bestimmtes Bruchstück (ein sogenanntes Peptid), dem beruhigende Eigenschaften zugeschrieben werden.
Genau dieses Peptid lässt sich gewinnen, indem man Milcheiweiß gezielt mit einem natürlichen Verdauungsenzym (Trypsin) aufspaltet – so, wie es auch im Körper des Jungtieres geschieht. Das Ergebnis ist ein bioaktiver Milch-Extrakt, der als natürliche Zutat zur ernährungsphysiologischen Unterstützung von Gelassenheit eingesetzt wird.
Der bioaktive Milch-Extrakt kann dazu beitragen, dass Hunde und Katzen in fordernden Situationen gelassener bleiben. Er macht nicht müde und führt nicht zu Gewöhnung. In wissenschaftlichen Studien an Hunden und Katzen wurde er in Zusammenhang mit einer besseren Bewältigung stressreicher Situationen untersucht; die Effekte sind dosisabhängig, weshalb es auf eine ausreichende Menge ankommt.
Sinnvoll ist die Fütterung des bioaktiven Milch-Extrakts vor allem in vorhersehbaren, fordernden Momenten – etwa bei Tierarztbesuch, Silvester, Reisen, Umzug oder Veränderungen im Haushalt – ebenso wie bei Tieren, die generell zu Nervosität und Unruhe neigen.
Hinweis: Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Bei ausgeprägten Verhaltensproblemen Ihres Tieres lassen Sie sich bitte tierärztlich oder verhaltenstherapeutisch beraten.
Canolaöl ist eigentlich nichts anderes als Speiseöl aus Rapssamen. Der Name "Canola" wurde aus dem amerikanischen Sprachgebrauch als Bezeichnung für "Doppelnull-Raps" übernommen. Diese Rapssorten enthalten keine schädlich Erucasäure und keine Glucosinolate und sind daher für den menschlichen Verzehr geeignet. Der heute in Deutschland angebaute Winterraps ist solch ein Doppelnull- oder Canola-Raps.
Rapsöl enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, aber auch rund 30 % mehrfach ungesättigte essenzielle Fettsäuren wie Linolsäure (Omega 6) und Linolensäure (Omega 3), was ihn für die Ernährung besonders wertvoll macht. In Amerika wird Canolaöl deshalb z.B. als besonders "herzgesund" deklariert. Außerdem sind besonders in kaltgepresstem Rapsöl Vitamine und Karotinoide enthalten.
Cantaloupe-Melonen-Konzentrat für Dr. Hölter Produkte wird aus dem Saft einer speziellen Cantaloupe-Melonensorte gewonnen, die von Natur aus besonders reich an Superoxid-Dismutase (SOD) ist. SOD zählt zu den wichtigsten körpereigenen Antioxidantien.
Bei der Energiegewinnung in den „Zellkraftwerken" (Mitochondrien) entstehen täglich freie Radikale – reaktive Teilchen, die man sich wie „Rost" im Körper vorstellen kann. Antioxidantien sind ihre natürlichen Gegenspieler. SOD gehört dabei zu den primären, enzymatischen Antioxidantien und und damit zur ersten Verteidigungslinie. Es wandelt besonders reaktives Superoxid in weniger aggressive Verbindungen um. Als Enzym kann es – im Gegensatz zu sekundären Antioxidantien – nicht nur ein, sondern viele freie Radikale neutralisieren, weil es vom Körper immer wieder recycelt wird.
Als Enzym ist SOD ein Eiweiß und würde von der Magensäure weitgehend abgebaut. Deshalb wird das Melonenkonzentrat mit einer schützenden Schicht ummantelt, die sich erst im Dünndarm auflöst, wo die SOD spezifische Rezeptoren anregt. Die Zufuhr von SOD mit dem Futter kann die körpereigene Produktion aller primären Antioxidantien (SOD, CAT, GPx) in verschiedenen Geweben stimulieren und so die gesamte antioxidative Kapazität des Körpers erhöhen.
Mit zunehmendem Alter lässt die Aktivität der körpereigenen Antioxidantien nach, während bei jeder Belastung weiter freie Radikale anfallen. Eine gezielte ernährungsphysiologische Unterstützung der antioxidativen Abwehr kann in dieser Lebensphase – und in Phasen erhöhter körperlicher Belastung – sinnvoll sein.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Colostrum – auch Erstmilch oder Biestmilch genannt – ist die besondere Milch, die Säugetiere in den ersten Tagen nach der Geburt bilden. Sie unterscheidet sich deutlich von normaler Milch: Colostrum ist dichter an natürlichen Vitalstoffen.
Der bekannteste Bestandteil von Colostrum sind die Immunglobuline – allen voran Immunglobulin G (IgG). Über sie gibt das Muttertier einen Teil seiner erworbenen Abwehr an das Neugeborene weiter, dessen eigene Abwehr in den ersten Lebenstagen noch nicht vollständig ausgereift ist. Daneben liefert Colostrum Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren sowie zum Beispiel Oligosaccharide mit präbiotischen Eigenschaften.
Als Ergänzung zum Katzen- und Hundefutter kann Colostrum auch bei erwachsenen Tieren auf natürliche Weise dazu beitragen, eine ausgewogene körpereigene Abwehr und eine stabile, vielfältige Darmflora zu unterstützen. Besonders in herausfordernden Phasen – im Wachstum, im höheren Alter, bei Stress oder hoher körperlicher Aktivität – kann eine solche Ergänzung sinnvoll sein.

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Faserstoffe gehören in die Gruppe der langkettigen Kohlenhydrate (Zuckerverbindungen), die für Hunde und Katzen nur schwer verdaulich sind. Man unterscheidet lösliche (z.B. Pektin) und unlösliche Faserstoffe (z.B. Zellulose). Bei der Ernährung von Hunden und Katzen wird diätetische Faser z.B. in Reduktionsdiäten eingesetzt, um die Gewichtsabnahme zu fördern, die Darmpassage zu beschleunigen oder den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
Speziell an die Bedürfnisse von Tieren mit gesundheitlichen Problemen angepasstes Futter.
Diätfutter müssen gemäß Futtermittelrecht (Richtlinie 2008/38/EG) besonders strenge Anforderungen an die Deklaration und die Zusammensetzung erfüllen. Sie dürfen nur für bestimmte, gesetzlich festgelegte Ernährungszwecke in Verkehr gebracht werden.
Beispielsweise ist gesetzlich vorgeschrieben, das Futtermittel zur "Unterstützung der Nierenfunktion bei chronischer Niereninsuffizienz" einen niedrigen Phosphorgehalt und einen herabgesetzten Proteingehalt, jedoch besonders hochwertiges Protein enthalten müssen.

Royal Canin

Royal Canin

Royal Canin
DL-Methionin ist eine Mischung aus der rechtsdrehenden Form (D-Form) der Aminosäure Methionin und der linksdrehenden Form (L-Form). DL-Methionin wird häufig in Diätfutter für Tiere mit Harnsteinen eingesetzt, da es den Harn ansäuert und so das Risiko einer Struvitsteinbildung senkt.
L-Methionin ist außerdem eine für Hunde und Katzen essenzielle Aminosäure, muss also in jedem Hunde- und Katzenfutter als Eiweißbestandteil enthalten sein.

almapharm

almapharm
Gemeint ist das Hühnerei. Es eignet sich sehr gut für die Ernährung von Hunden und Katzen, da es viel hochverdauliches Eiweiß enthält.
Aufpassen muss man allerdings z.B. bei Tieren mit Allergieproblemen, da Allergien gegen Hühnereiweiß verhältnismäßig häufig vorkommen. Außerdem enthält Hühnereiweiß relativ viel schwefelhaltige Aminosäuren (Methionin, Cystein) und sollte deshalb nicht an leberkranke Hunde und Katzen verfüttert werden. Hingegen ist es für die purinarme Ernährung von Hunden mit Harnsteinen aus Urat gut geeignet.
Füttern Sie Hühnereier am besten gekocht. Die Verfütterung roher Eier birgt immer die Gefahr einer Salmonellenübertragung. Rohes Eiklar enthält außerdem Avidin, das einen Biotinmangel verursachen kann und einen Trypsininhibitor, der die Eiweißverdauung stört, sodass es zu Durchfall kommen kann.

Royal Canin

Royal Canin
Ausschlussdiät zum Nachweis einer Futterunverträglichkeit.
Eine Eliminationsdiät darf nur aus Inhaltsstoffen bestehen, auf die das Tier nicht mit Krankheitssymptomen reagiert. Deshalb wählt man entweder eine hydrolysierte Diät, in der alle Eiweiße so zerkleinert sind, dass sie das Immunsystem nicht mehr erkennen kann. Oder man wählt ein Futter, das jeweils nur eine Eiweißquelle (Single Protein Diät) und nur eine Kohlenhydratquelle enthält, um das Risiko einer Unverträglichkeit zu minimieren.
Eine Eliminationsdiät muss mindestens 6 Wochen, besser 8 oder 10 Wochen durchgehalten werden. Während dieser Zeit darf das Tier ausschließlich sein Diätfutter fressen. Im Anschluss sollte ein Provokationstest mit dem alten Futter erfolgen.

Royal Canin

Hill's

Royal Canin

Royal Canin
Der Energiegehalt eines Futters wird entweder in Kalorien (meist Kilokalorien = kcal) oder in Joule (Kilojoule = kJ oder Megajoule = MJ) angegeben.
Umrechnung: Eine Kalorie entspricht 4,185 Joule. Ein MJ entspricht 239 kcal.
Als Energielieferanten für Hund und Katze dienen Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Der Energiegehalt bestimmt maßgeblich über das Sättigungsgefühl, also darüber wie viel Futter das Tier aufnimmt.
Laut Gesetzgebung muss bei Diätfuttermitteln (Futter für einen besonderen Ernährungszweck) ein Energiegehalt deklariert werden, bei anderen Alleinfuttern nicht. Ist ein Energiegehalt deklariert, handelt es sich um die "umsetzbare Energie" (metabolizable energy = ME), also die dem Organismus tatsächlich zur Verfügung stehende Energie abzüglich der Verluste über die Exkremente.
Der Energiegehalt eines Futtermittels lässt sich anhand der auf der Packung angegebenen Nährstoffgehalte (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) einschätzen bzw. näherungsweise errechnen. Genauer ist die Ermittlung des Energiegehalts durch einen Fütterungsversuch. Bei solch einem "Tierversuch" wird einer Gruppe von Hunden oder Katzen das zu testende Futter einige Tage lang gefüttert und ihre Exkremente werden gesammelt, um Nährstoffverluste über Harn und Kot berechnen zu können. Den Tieren werden also keine Schmerzen zugefügt und sie werden auch nicht getötet.

Royal Canin

Royal Canin
Ethoxyquin ist ein synthetisch hergestelltes, nach EU-Norm zugelassenes Antioxidans mit der E-Nummer E 324. Es wird eingesetzt, um Futterfette vor dem Verderb (Ranzigwerden) zu schützen.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Getrocknete Samenschalen verschiedener Wegerich-Arten (Plantago), die reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen sind.
Flohsamenschalen werden in der Ernährung von Hund und Katze gern ergänzt, um die Verdauung auf natürliche Weise zu regulieren. Diätetisch werden sie vorrangig bei Verdauungsproblemen empfohlen, aber zum Beispiel auch bei Übergewicht, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Nierenerkrankungen mit Harnvergiftung (Urämie) oder Fettstoffwechselstörungen tierärztlich eingesetzt.
Meistens werden indische Flohsamen (Plantago ovata) gefüttert, da diese eine stärkere Quellkraft besitzen als in Europa angebaute Plantago-Arten.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und tierärztlicher Erfahrung. Er dient der Aufklärung über Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit. Die Inhalte beziehen sich auf die allgemeinen Eigenschaften der Inhaltsstoffe und stellen keine Heilversprechen für spezifische Produkte dar. Der Beitrag ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung.
Im Magen und Darm binden Flohsamenschalen Wasser und quellen zu einer gelartigen Masse auf. Die Fasern haben auch einen leicht präbiotischen Effekt, das heißt, sie können erwünschten Darmbakterien als Nahrungsgrundlage dienen und ein gesundes Mikrobiom (Darmflora) unterstützen. Diese Unterstützung des Magen-Darm-Trakts durch Flohsamenschalen kann diätetisch genutzt werden, z.B. bei:
Neigung zu Verstopfung: Da Flohsamenschalen mehr als das 40-fache ihres Eigengewichts an Wasser binden können, entsteht eine größere Menge (weicherer) Kot als ohne Flohsamen im Futter. Dieser drückt mehr auf die Darmwand, wodurch die Darmbewegung (Peristaltik) und der Entleerungsreflex des Darms angeregt werden. Der von den Flohsamen gebildete Schleim “schmiert” gleichzeitig die Darmwand, sodass der Kot leichter Richtung Ausgang bewegt werden kann. Wichtig: Dies funktioniert nicht, wenn sich bereits sehr harter Kot im Enddarm angesammelt hat oder wenn die Darmperistaltik beeinträchtigt ist, wie etwa beim Megakolon.
Durchfall: Flohsamenschalen können überschüssiges Wasser im Darm binden und dadurch den Kot festigen. Sie können helfen, die Darmpassagezeit zu normalisieren, sodass der Kot länger im hinteren Dickdarm bleibt, wo ihm wieder Wasser entzogen werden kann. Zum Beispiel auch bei sensibler Verdauung in stressigen Situationen.
Analdrüsen: Die durch Flohsamenschalen im Futter erhöhte Menge “fest-elastischen” Kots kann die natürliche Entleerung der Analbeutel fördern.
Gewicht: Die quellenden Fasern sorgen für ein schnelles und lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Flohsamen können daher auch diätetisch zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden.
Flohsamenschalen sind in der Regel sehr gut verträglich. Dennoch sollten sie mit Bedacht gefüttert werden.
Plantago psyllium, Flohkraut, indischer Wegerich, Flohsamen-Wegerich, Heusamen etc.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
FOS gehören zu den sogenannten fermentierbaren Fasern. Sie werden nicht im Dünndarm verdaut, sondern gelangen in den Dickdarm und werden von der dortigen Darmflora vergoren. Dabei werden sogenannte flüchtige Fettsäuren freigesetzt.
Wirkung im Organismus
Wenn im Dickdarm aus FOS flüchtige Fettsäuren entstehen, wird der Darminhalt angesäuert und dies begünstigt das Überleben bzw. die Ansiedlung säureliebender Bakterien, die zur "erwünschten" oder "nützlichen" Darmflora gehören, z.B. Bifidus-Bakterien und Laktobazillen. Diese erwünschten Darmbakterien können das Wachstum krankmachender Bakterien eindämmen, weshalb FOS gern bei Durchfall eingesetzt werden.
Außerdem dienen die flüchtigen Fettsäuren, die beim Vergären der FOS entstehen, direkt den Darmwandzellen als Nahrung. Dies kann ebenfalls bei infektiösem Durchfall wichtig sein, da es die Darmwand widerstandsfähiger gegen Angriffe krankmachender Keime macht bzw. die Regeneration der Darmwand fördert.
Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass FOS im Futter von Zuchthündinnen den mit der Muttermilch übertragen Immunschutz verbessern (Anstieg der IgM-Antikörper in der Milch).
Erwünscht ist ein Ansäuern des Darminhalts auch bei bestimmten Erkrankungen wie zum Beispiel Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz. Wird die "nützliche Darmflora" in ihrem Wachstumg gefördert, nutzt sie stickstoffhaltige Verbindungen aus dem Eiweißstoffwechsel, die dadurch nicht wieder ins Blut aufgenommen werden können (enterohepatischer Kreislauf). Dies entlastet Leber und Nieren.
Natürliche Quellen
FOS sind in verschiedenen Obst-, Gemüse- und Getreidesorten enthalten, z.B: in Zichorie, Banane und Weizen. Für die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln steht jedoch auch mithilfe spezieller Enzyme aus Zuckersirup gewonnenes FOS zur Verfügung.
FOS gehören zu den sogenannten fermentierbaren Fasern. Sie werden nicht im Dünndarm verdaut, sondern gelangen in den Dickdarm und werden von der dortigen Darmflora vergoren. Dabei werden sogenannte flüchtige Fettsäuren freigesetzt.
Wirkung im Organismus
Wenn im Dickdarm aus FOS flüchtige Fettsäuren entstehen, wird der Darminhalt angesäuert und dies begünstigt das Überleben bzw. die Ansiedlung säureliebender Bakterien, die zur "erwünschten" oder "nützlichen" Darmflora gehören, z.B. Bifidus-Bakterien und Laktobazillen. Diese erwünschten Darmbakterien können das Wachstum krankmachender Bakterien eindämmen, weshalb FOS gern bei Durchfall eingesetzt werden.
Außerdem dienen die flüchtigen Fettsäuren, die beim Vergären der FOS entstehen, direkt den Darmwandzellen als Nahrung. Dies kann ebenfalls bei infektiösem Durchfall wichtig sein, da es die Darmwand widerstandsfähiger gegen Angriffe krankmachender Keime macht bzw. die Regeneration der Darmwand fördert.
Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass FOS im Futter von Zuchthündinnen den mit der Muttermilch übertragen Immunschutz verbessern (Anstieg der IgM-Antikörper in der Milch).
Erwünscht ist ein Ansäuern des Darminhalts auch bei bestimmten Erkrankungen wie zum Beispiel Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz. Wird die "nützliche Darmflora" in ihrem Wachstumg gefördert, nutzt sie stickstoffhaltige Verbindungen aus dem Eiweißstoffwechsel, die dadurch nicht wieder ins Blut aufgenommen werden können (enterohepatischer Kreislauf). Dies entlastet Leber und Nieren.
Natürliche Quellen
FOS sind in verschiedenen Obst-, Gemüse- und Getreidesorten enthalten, z.B: in Zichorie, Banane und Weizen. Für die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln steht jedoch auch mithilfe spezieller Enzyme aus Zuckersirup gewonnenes FOS zur Verfügung.
Glukosamin (Glucosamin) gilt als wichtiger Knorpelbaustoff und wird als gelenkunterstützender Nährstoff in Futtermitteln für Tiere mit Gelenkproblemen eingesetzt.
Wirkung im Organismus
Glukosamin ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes, vor allem des Gelenkknorpels und der Gelenkflüssigkeit. Es hat einen entzündungshemmenden Effekt und stimuliert die Knorpelzellen zur Bildung von Glykosaminoglykanen (GAG), die dem Knorpel seine Elastizität verleihen und der Gelenkschmiere ihre Schmierfähigkeit.
Natürliche Quellen
Glukosaminpräparate werden meist aus dem Chitinpanzer von Krebs- und Schalentieren hergestellt.

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Glukosamin und Chondroitin gelten als wichtige Knorpelbaustoffe und werden häufig als gelenkunterstützende Zutaten in Futtermitteln für Hunde und Katzen eingesetzt.
Glukosamin ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes, vor allem des Gelenkknorpels und der Gelenkflüssigkeit. Es kann die Knorpelzellen zur Bildung von Glykosaminoglykanen (GAG) stimulieren, die dem Knorpel seine Elastizität verleihen und der Gelenkschmiere ihre Schmierfähigkeit.
Chondroitin (in der Regel Chondroitinsulfat) gehört zu Gruppe der Glykosaminoglykane. Es ist ein sehr großes Molekül mit hoher Wasserbindungskapazität, das im Gelenkknorpel für die Elastizität wichtig ist.
Glukosaminpräparate werden meist aus dem Chitinpanzer von Krebs- und Schalentieren hergestellt. Chondroitinsulfat in Ergänzungsfuttermitteln stammt meist von Rindern oder Schweinen.

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Glykosaminoglykane (GAG) gelten als wichtige Knorpelbaustoffe. Sie werden häufig als gelenkunterstützende Nährstoffe dem Futter zugesetzt, z.B. in Diätfuttermitteln zur Unterstützung bei Gelenkroblemen wie Arthrose.
Wirkung im Organismus
GAG sind sehr große Moleküle aus Zuckerverbindungen (Mucopolysaccharide), die natürlicherweise in der Gelenkflüssigkeit, im Gelenkknorpel und anderen Bindegeweben vorkommen. Sie bilden Gerüste, die wie ein Schwamm große Mengen Wasser aufnehmen können. Dadurch sorgen sie zum Beispiel für die Elastizität des gesunden Gelenkknorpels und dienen als "biologisches Schmiermittel" in der Gelenkflüssigkeit (Synovia). Bekannte Vertreter der GAG sind z.B. Hyaluronsäure, Heparin und Chondroitinsulfat. Glukosamin ist an der Bildung von GAGs beteiligt.
Natürliche Quellen
Die neuseeländische Grünlippenmuschel Perna canaliculus ist besonders reich an GAG. Sie enthält zusätzlich Omega-3-Fettsäuren. Deshalb wird Grünlippenmuschelextrakt gerne im Hunde- und Katzenfutter für Senioren oder in Diätfuttermitteln zur Unterstützung bei Arthrose verwendet.
Synonyme: Glycosaminoglycane, Glukosaminoglykane.
Die neuseeländische Grünlippmuschel wird häufig in Diätfuttermitteln für Hunde und Katzen mit Arthrose, in Seniorfutter oder in Ergänzungsfuttermitteln für Hunde und Katzen zur Unterstützung der Gelenke verwendet.
Synonyme: Grünlippenmuschel, Grünschalmuschel oder Neuseeland-Miesmuschel.
Ihre Beliebtheit verdankt die Grünlippmuschel einem einzigartigen Mix aus biologisch aktiven Inhaltsstoffen. Im Gegensatz zu vielen anderen Muschelarten enthält sie eine besonders hohe Menge an:
Je nach Verarbeitung (z. B. Vollfett-Extrakt oder entfettetes Pulver) können die Gehalte stark variieren.
Die Grünlippmuschel dient der langfristigen ernährungsphysiologischen Unterstützung der Gelenke, zum Beispiel für:
Die Studienlage zur Fütterung von Grünlippmuschel bei Hunden und Katzen ist vielversprechend, aber auch komplex. In Studien wird meist nicht „die Grünlippmuschel an sich“, sondern ein konkretes Produkt (Pulver, Extrakt, Diätfutter mit definiertem Zusatz) untersucht. Die Ergebnisse sind deshalb nicht automatisch auf jedes Grünlippmuschel-Produkt übertragbar.
Es gibt gute Hinweise auf eine Verbesserung der Mobilität von Hunden. Besonders effektiv wirkt die Grünlippmuschel-Fütterung in Kombination mit einer insgesamt Omega-3-reichen Ernährung aus (Vandeweerd 2012). Eine neuseeländische Pilotstudie von 2024 zeigte zudem positive Effekte auf die Aktivität von Arbeitshunden.
Zum Effekt der Grünlippenmuschel bei Katzen gibt es deutlich weniger Studien. In Kombinationspräparaten (z. B. mit Glucosamin) wurden positive Effekte auf die Beweglichkeit beobachtet, wobei der genaue Anteil der Muschel am Erfolg schwer isolierbar ist.
Sie suchen eine durchdachte Lösung? Dr. Hölter Pro Agility kombiniert die Kraft der Grünlippmuschel mit bewährten Gelenkbausteinen. Ideal, um die Bewegungsfreude Ihres Hundes bis ins hohe Alter zu unterstützen.
Wichtig: Ergänzungsfuttermittel dienen der Unterstützung einer normalen Gelenkfunktion im Rahmen einer gesunden Ernährung. Sie sind keine Arzneimittel und nicht dafür gedacht, eine tierärztliche Behandlung von Arthrose zu ersetzen. Bei Verdacht auf Gelenkerkrankungen lassen Sie Ihren Hund bitte tierärztlich untersuchen.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Die Haut ist das größte Organ des Körpers und erneuert sich fortlaufend. Für diese ständige Regeneration braucht sie eine verlässliche Versorgung mit bestimmten Vitaminen. Ein abgestimmter Komplex aus Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Biotin und natürlichem Vitamin E vereint Nährstoffe, die eine normale Funktion von Haut und Fell unterstützen können:
Diese Vitamine ergänzen sich: Während B3, B5 und Biotin vor allem am Aufbau und an der Erneuerung von Haut und Fell beteiligt sind, trägt Vitamin E als Antioxidans zum Schutz der Zellen bei. Gemeinsam unterstützen sie Haut und Fell von innen – gerade bei sensibler Haut oder in Phasen erhöhter Beanspruchung.
Hinweis: Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Bei Hautveränderungen lassen Sie Ihr Tier bitte tierärztlich untersuchen.
Kokosmehl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, nachdem ein Großteil des Öls abgepresst wurde. Übrig bleibt ein feines Mehl, das von Natur aus getreide- und glutenfrei ist und sich daher gut für die allergenarme Fütterung von Hunden und Katzen eignet.
Kokosmehl ist ausgesprochen ballaststoffreich – rund ein Drittel seines Gewichts besteht aus Ballaststoffen. Diese Fasern werden im Dünndarm von Hunden und Katzen nicht verdaut, sondern unterstützen eine normale, regelmäßige Verdauung und eine normale Kotkonsistenz. Im Dickdarm werden sie zum Teil von der Darmflora fermentiert, dienen also als Präbiotika (Nahrung für nützliche Darmbakterien). Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, vor allem Butyrat, das als bevorzugte Energiequelle der Dickdarm-Schleimhautzellen gilt.
Ernährungsphysiologisch liefert Kokosmehl zudem Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Eisen. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts gehen die enthaltenen Kohlenhydrate vergleichsweise langsam ins Blut über – Kokosmehl zählt damit zu den Zutaten mit niedrigem glykämischen Index.
Das im Kokosmehl verbliebene Kokosfett enthält von Natur aus mittelkettige Fettsäuren (MCT). MCT werden anders verstoffwechselt als die meisten Nahrungsfette: Sie gelangen überwiegend direkt über das Blut zur Leber, statt über die Lymphe, und benötigen für ihre Aufnahme kaum Gallensäuren oder Bauchspeicheldrüsen-Sekrete. Deshalb gelten sie als gut verträgliche Energieform, wenn die Fettverdauung gestört ist oder die Bauchspeicheldrüse geschont werden soll. In der Leber können MCT zu Ketonkörpern umgebaut werden – einer alternativen Energiequelle, die besonders das Gehirn älterer Tiere nutzen kann.
L-Lysin ist eine essentielle Aminosäure. Der Körper kann sie nicht selbst bilden, sondern muss sie regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. Als einer der Grundbausteine von Eiweißen ist Lysin am Aufbau und Erhalt zahlreicher Körperstrukturen beteiligt – etwa an Muskulatur, Bindegewebe und Kollagen.
Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sind von Natur aus reich an Lysin. Pflanzliche Eiweißquellen wie Getreide enthalten dagegen vergleichsweise wenig Lysin – in stark getreidebasierten Rationen kann Lysin daher zur limitierenden Aminosäure werden, also zu dem Baustein, der als Erstes knapp wird.
Lysin erfüllt im Stoffwechsel mehrere Aufgaben. Es ist unter anderem an der Aufnahme von Calcium und an der Bildung von Carnitin beteiligt, das eine Rolle im Energiestoffwechsel spielt. Als Baustein von Kollagen trägt Lysin zur Struktur von Haut und Bindegewebe bei Es ist auch an einer normalen Funktion der körpereigenen Abwehr beteiligt.
Ein Mangel an Lysin ist bei ausgewogener, eiweißreicher Fütterung selten. Ein anhaltender Mangel kann sich unter anderem in verminderter Futteraufnahme und nachlassender Kondition zeigen. Eine gezielte Ergänzung kann dazu beitragen, eine bedarfsgerechte Lysin-Versorgung sicherzustellen und das Aminosäureprofil der täglichen Ration abzurunden.
L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen und muss sie regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. Als Baustein von Eiweißen erfüllt sie im Körper mehrere Aufgaben – ihre bekannteste ist die Rolle als Ausgangsstoff für Serotonin.
Serotonin ist ein körpereigener Botenstoff (Neurotransmitter), der an der Regulation von Stimmung, Appetit und Schlaf beteiligt ist – oft wird er auch als „Wohlfühl-Hormon" bezeichnet. Zusätzlich bildet der Körper aus L-Tryptophan Melatonin, das den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus mitreguliert.
L-Tryptophan ist im Futter meist nur in vergleichsweise kleinen Mengen enthalten und „konkurriert" bei der Aufnahme ins Gehirn mit anderen Aminosäuren. Eine gezielte Ergänzung kann daher dazu beitragen, dass Tryptophan als Serotonin-Vorstufe ausreichend zur Verfügung steht – vor allem in Phasen, in denen ein Tier zu Nervosität und Unruhe neigt oder besonderen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Hinweis: Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Bei ausgeprägten Verhaltensproblemen Ihres Tieres lassen Sie sich bitte tierärztlich oder verhaltenstherapeutisch beraten.

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Lutein ist ein gelb-oranger Farbstoff. Ebenso wie das Provitamin A gehört Lutein zu den sogenannten Carotinoiden. In der Tierfütterung wird Lutein zur Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Es ist auch zum Färben von Lebensmitteln zugelassen und wird in der Humanmedizin zur Behandlung von Erkrankungen des Sehnervs verwendet.
Natürliche Quellen
Besonders viel Lutein findet man in den gelb-orangefarbenen Blüten der Studentenblume (Tagetesblüten). Auch Spinat, Grünkohl und Eidotter sind luteinreich.
Wortherkunft
lateinisch luteus = "mit Reseda gefärbt" bzw. "orangegelb".
Die Mariendistel (Silybum marianum) ist eine alte Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler, die im Mittelmeerraum beheimatet ist. Genutzt werden vor allem ihre reifen Samen. Sie enthalten von Natur aus Bitterstoffe, die der Pflanze ihren typischen, herb-aromatischen Charakter geben.
Charakteristisch für die Mariendistelsamen ist eine Gruppe natürlicher Pflanzenstoffe, die als Silymarin zusammengefasst werden und zu den Flavonolignanen gehören – sekundären Pflanzenstoffen, die in der Forschung viel Aufmerksamkeit erhalten haben.
Im Katzen- und Hundefutter wird Mariendistel-Extrakt als sensorischer Zusatzstoff verwendet. Seine natürlich herb-aromatische, leicht bittere Note kann Appetit und Verdauung anregen helfen.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine natürliche Substanz, die in den Zellen von Pflanzen und Tieren gebildet wird, auch bei Hunden, Katzen und Menschen. Sie gehört zur Gruppe der so genannten Fettsäureamide. PEA hat Zell- und Gewebe-schützende Eigenschaften, die von praktisch allen Pflanzen und Tieren genutzt werden. Der Körper erhöht die Produktion von PEA vor allem dann, wenn bestimmte Gewebe oder Zelltypen besonders gefordert sind – etwa bei körperlichem oder emotionalem Stress.
Natürliche Quellen für Palmitoylethanolamid sind zum Beispiel Eigelb, Milchprodukte und Hülsenfrüchte (Erbsen, Sojabohnen).
PEA ist Teil der körpereigenen Antwort auf innere und äußere Herausforderungen. Es unterstützt dabei, dass das Zusammenspiel zwischen Nervensystem, Immunabwehr und Zellstoffwechsel im Gleichgewicht bleibt.
Wenn ein Tier über längere Zeit Stress ausgesetzt ist, kann der Körper eine erhöhte Reizempfindlichkeit entwickeln: Ein Zustand, in dem Nerven- und Immunsystem überaktiv reagieren, obwohl keine unmittelbare Gefahr besteht. In solchen Situationen werden bestimmte Zellen besonders aktiv – darunter Mastzellen des Immunsystems und Gliazellen des Nervensystems – die Signale verstärken. Was bei kurzfristigem Stress eine sinnvolle Anpassung des Körpers ist, kann bei anhaltender Belastung zur Reizüberflutung beitragen.
PEA wird in diesen Momenten vermehrt vom Körper freigesetzt und kann dabei helfen, solche Prozesse in einem gesunden Rahmen zu halten – indem es Signale zwischen den beteiligten Zellen ausgleicht. Neben Mastzellen und Gliazellen beeinflusst PEA z.B. auch das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS), einen Teil des Nervensystems, der an vielen wichtigen Prozessen beteiligt ist – etwa an der Regulation von Stress, Schlaf, Stimmung und Reizverarbeitung. Es besteht aus körpereigenen Botenstoffen und Rezeptoren, die im gesamten Organismus verteilt sind. PEA beeinflusst das ECS nicht direkt, wird aber als sogenanntes "Entourage-Molekül" beschrieben. Das bedeutet, dass es die Aktivität körpereigener Cannabinoide begleiten und unterstützen kann. In wissenschaftlichen Studien wird PEA daher oft im Zusammenhang mit der natürlichen Stressregulation und der Unterstützung des inneren Gleichgewichts untersucht.
PEA ist sehr gut verträglich. Beim Kauf von Ergänzungsfuttermitteln mit PEA sollten Sie darauf achten, welche Form von PEA im Produkt enthalten ist. Studien konnten zeigen, dass so genanntes ultramikronisiertes PEA (PEA-um) mit einer sehr kleinen Molekülgröße vom Körper leichter aufgenommen werden kann, also eine höhere Bioverfügbarkeit hat.
PEA ist kein Arzneimittel, sondern ein körpereigener Stoff, der vor allem in belastenden oder stressreichen Phasen eine unterstützende Rolle im Organismus spielt. Es wird daher auch in Ergänzungsfuttermitteln verwendet, um die tägliche Fütterung gezielt zu ergänzen – etwa in Phasen, in denen das Tier besonderen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Wenn Sie das Wohlbefinden Ihres Hundes oder Ihrer Katze in Phasen besonderer Belastung unterstützen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Dr. Hölter Futterzusätze mit PEA:
Ihre Dr. Hölter Vorteile:
Hinweis: Ergänzungsfuttermittel sind keine Arzneimittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Besonders bei chronischen Beschwerden oder starkem Stress sollte vorab immer der Rat einer Tierärztin oder eines Tierarztes eingeholt werden.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dechra
Pankreaspulver für die Fütterung von Hunden und Katzen wird durch schonendes Trocknen und Mahlen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) vom Schwein gewonnen.
Die Bauchspeicheldrüse ist ein zentrales Verdauungsorgan: Sie bildet Sekrete mit Verdauungsenzymen – darunter Amylase (für Kohlenhydrate), Lipase (für Fette) und Proteasen (für Eiweiße) –, die im Dünndarm an der Aufspaltung der Nahrung beteiligt sind. Pankreasgewebe und damit auch Pankreaspulver enthalten von Natur aus diese Enzyme und sind insofern eine natürliche Enzymquelle.
Im Gegensatz zu Pankreaspulver ist Pankreatin ein Extrakt mit einem standardisiert hohen Enzymgehalt. Pankreatin dient zur Herstellung von Arzneimitteln für Patienten mit Pankreasinsuffizienz.
Postbiotika sind inaktivierte Mikroorganismen, die gesundheitsfördernde Effekte auf Darm und Immunsystem entfalten können. Im Gegensatz zu Probiotika – lebenden Bakterienkulturen – müssen Postbiotika nicht erst im Körper aktiviert werden. Sie sind besonders gut verträglich und ohne Kühlung lange haltbar, weshalb Postbiotika gern in Spezialfutter für Hunde und Katzen mit Verdauungsstörungen eingesetzt werden.
Postbiotika können auf verschiedene Weise mit dem Körper interagieren, insbesondere im Magen-Darm-Trakt. Zu ihren wichtigsten ernährungsphysiologischen Eigenschaften zählen:
Postbiotika entstehen auf natürliche Weise während der mikrobiellen Fermentation. Es können schonend inaktivierte, intakte Mikroorganismen sein oder Bruchstücke von Mikroben mit oder ohne Stoffwechselprodukte der Fermentation. Häufig werden Postbiotika aus probiotischen Kulturen hergestellt.
In der Hunde- und Katzenernährung eingesetzte Postbiotika sind zum Beispiel:
Paraprobiotika, Metabiotika, tyndallisierte Probiotika, Bakterien-Lysate
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und tierärztlicher Erfahrung. Er dient der Aufklärung über Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit. Die Inhalte beziehen sich auf die allgemeinen Eigenschaften der Inhaltsstoffe und stellen keine Heilversprechen für spezifische Produkte dar. Der Beitrag ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die das natürliche Gleichgewicht der Darmflora (Mikrobiota) unterstützen können. Sie werden in Diät-Ergänzungsfuttermitteln für Hunde und Katzen zur Stabilisierung der physiologischen Verdauung eingesetzt. Sprachlich ist "Probiotika" die Mehrzahl des aus dem Lateinischen stammenden Begriffs "Probiotikum", abgeleitet von den silben pro = für und bios = Leben.
Im Verdauungstrakt können Probiotika das natürliche Gleichgewicht der Darmflora unterstützen, indem sie zum Beispiel:
Probiotische Kulturen können auch an der Bildung bestimmter Vitamine und Botenstoffe beteiligt sein, die für einen normalen Stoffwechsel wichtig sind. Darüber hinaus können sie die lokale Immunabwehr im Darm unterstützen. Damit Probiotika diesen Nutzen entfalten können, müssen sie die Magen-Darm-Passage lebend überstehen und sich im Dickdarm des Tieres vermehren können.
Damit Probiotika in Futtermitteln für Hunde oder Katzen verwendet werden dürfen, müssen die darin enthaltenen probiotischen Kulturen in der EU als Zusatzstoff zugelassen sein. Voraussetzung für diese Zulassung sind Nachweise der Stabilität, der Sicherheit und der funktionellen Eigenschaften (z. B. über ein verbessertes mikrobielles Gleichgewicht im Darm). Beispiele für in der EU zugelassene Probiotika sind:
Wichtig: Nicht jeder probiotisch wirkende Stamm ist automatisch als Zusatzstoff zugelassen – nur die im EU-Zusatzstoffregister als Darmflorastabilisator (zootechnischer Zusatzstoff) gelisteten Stämme dürfen rechtlich in Futtermitteln für Hunde und Katzen verwendet werden.
Unsere Futterzusätze DiarDoc Pro (für ausgewachsene Hunde) und DiarDoc Puppy (speziell für Welpen) mit probiotischen B. velezensis Kulturen stabilisieren Verdauung und Darmflora. Ihre Vorteile:
Jetzt DiarDoc Pro für erwachsene Hunde entdecken
Jetzt DiarDoc Puppy für Junghunde im Wachstum entdecken
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Er ist kein Bestandteil einer Produktbeschreibung, kann jedoch Werbung für Dr. Hölter Produkte enthalten. Die vorgestellten Forschungsergebnisse, insbesondere Wirkmechanismen, können nicht ohne Weiteres auf individuelle Fälle oder Produkte übertragen werden. Bitte konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen zu Ihrem Tier stets einen Tierarzt.
Mehr über Probiotika für Hunde erfahren

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Propylgallat ist ein synthetisch hergestelltes Antioxidans, das Futtermitteln zugesetzt wird, um die Futterfette zu stabilisieren und vor dem Verderb (Ranzigwerden) zu schützen. Es trägt die E-Nummer E 310 und wird auch in Kosmetika und Haarpflegeprodukten verwendet.
Präbiotika sind bestimmte Ballaststoffe oder andere unverdauliche Substanzen, die gezielt das Wachstum und die Aktivität nützlicher Darmbakterien fördern – und damit das Gleichgewicht der Darmflora unserer Hunden und Katzen positiv beeinflussen können. Sprachlich ist "Präbiotika" die Mehrzahl des aus dem Lateinischen stammenden Begriffs "Präbiotikum", abgeleitet von den Silben prä = vor und bios = Leben.
Präbiotika werden im Dünndarm von Hunden und Katzen nicht verdaut, sondern gelangen in den Dickdarm, wo sie von bestimmten Mikroorganismen verstoffwechselt (fermentiert) werden. Dabei entstehen so genannte kurzkettige Fettsäuren (SCFA) wie Acetat, Propionat und Butyrat, die eine wichtige Rolle für die Energieversorgung der Darmzellen und die Aufrechterhaltung einer gesunden Darmbarriere spielen.
Ernährungsphysiologische Eigenschaften von Präbiotika:
Häufig in Hunde- und Katzenfutter eingesetzte Präbiotika sind z.B.:
Präbiotika sind kein Ersatz für Probiotika, sondern ergänzen die Unterstützung des Mikrobioms – oft werden sie in Kombination mit Pro- und/oder Postbiotika in Ergänzungsfuttermitteln eingesetzt, um das Darmmilieu nachhaltiger zu beeinflussen. Produkte, die Präbiotika und Probiotika kombinieren, nennt man auch Synbiotika.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und tierärztlicher Erfahrung. Er dient der Aufklärung über Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit. Die Inhalte beziehen sich auf die allgemeinen Eigenschaften der Inhaltsstoffe und stellen keine Heilversprechen für spezifische Produkte dar. Der Beitrag ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung.
Von Tierärzten entwickelt. Hergestellt in Deutschland. 100% Geschmacksgarantie.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Rapsöl enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, aber auch rund 30 % mehrfach ungesättigte essenzielle Fettsäuren wie Linolsäure (Omega 6) und Linolensäure (Omega 3). Außerdem sind besonders in kaltgepresstem Rapsöl Vitamine und Karotinoide enthalten.
Anteil anorganischer Bestandteile im Tierfutter.
Rohasche besteht fast ausschließlich aus Mineralstoffen, die eingeteilt werden in Mengenelemente (z.B. Kalzium, Magnesium) und Spurenelemente (z.B. Zink, Kupfer). Weitere Bestandteile der Rohasche können mineralische Trägerstoffe (Silikate) sein.
Zur Bestimmung des Rohaschegehalts wird das Futtermittel bei 550°C in einem speziellen Ofen (Muffelofen) verbrannt. Dabei verbrennt alles organische Material. Übrig bleibt dann nur noch die Rohasche, deren Menge anschließend bestimmt wird.
Der Begriff Rohasche bedeutet also nicht, dass dem Hunde- oder Katzenfutter zusätzlich Asche hinzugefügt wird.
Die Rohasche beschreibt den Gesamtgehalt aller mineralischen Stoffe im Futter. Sie gibt keine Auskunft über die Menge einzelner Mineralstoffe. Diese müssen über weitere chemische Analysen bestimmt werden.
Die Kennzeichnung auf der Verpackung von Hunde,- und Katzenfutter ist gesetzlich vorgeschrieben (Deklarationspflicht). Die Bestimmung der Rohasche ist Teil der Weender Futtermittelanalyse, mit der auch die Gehalte an Rohprotein, Rohfett und Rohfaser im Futter ermittelt werden.
Gesetzliche Grundlage ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 767/2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln (FMVV = Futtermittelverkehrsverordnung)
Die Kennzeichnung der Rohasche wird unter “Analytische Bestandteile” auf der Verpackung in Prozent angegeben.
anorganischer Stoff, Ascherückstand
Unter Rohfaser (Rfa) versteht man Futterbestandteile, die bei der Futtermittelanalyse als unverdauliche organische Bestandteile zurückbleiben. Hauptbestandteil der Rohfaser ist der Pflanzenbaustoff Zellulose. Rohfaser gehört zu den unlöslichen Ballaststoffen (lösliche Ballaststoffe sind z.B. Pektin und Guar), ist jedoch nur ein Teil dieser Gruppe. Der Ballaststoffgehalt eines Futters ist also nicht dem Rohfasergehalt gleichzusetzen, sondern liegt höher.
Rohfaser kann von Hunden und Katzen kaum oder gar nicht verdaut werden. Pflanzenfresser wie Pferde oder Kaninchen haben sich hingegen auf die Verdauung von Zellulosefasern spezialisiert. Bei der Fütterung von Hunden und Katzen werden unlösliche Faserstoffe wie Zellulose zum Beispiel in Diätfuttern zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Sie reduzieren die Verdaulichkeit anderer Futterinhaltsstoffe und fördern eine schnellere Darmpassage. Bei zuckerkranken Hunden und Katzen hilft ein hoher Rohfasergehalt im Futter, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
Als Rohfett (Rfe) werden alle Futterbestandteile bezeichnet, die in Alkohol und anderen Fettlösungsmitteln löslich sind. Darunter fallen neben reinen Fetten (Triglyzeriden) auch andere Fettverbindungen (z.B. fettlösliche Vitamine) und Wachse. [nbsp]
Als Rohprotein (Rp) bezeichnet man alle stickstoffhaltigen Verbindungen in einem Futtermittel. Darunter fallen nicht nur Proteine (Eiweiße), sondern auch einzelne Aminosäuren (die Eiweiß-Bausteine), kleine Aminosäureketten (Peptide) und andere Moleküle (Alkaloide, Amide).
Bei der Analyse der Nährstoffgehalte eines Futtermittels wird zunächst der Stickstoffgehalt bestimmt und daraus der Rohproteingehalt errechnet. Der Anteil an verwertbarem Protein im Rohprotein hängt von der Qualität der einzelnen Futterstoffe ab und muss als verdauliches Rohprotein für jeden Inhaltsstoff einzeln errechnet werden.
Spirulina ist eine Blaualge (genauer ein Cyanobakterium) der Art Arthrospira platensis, die seit Jahrhunderten als Lebensmittel und zunehmend auch als nachhaltiges Futtermittel für Hunde und Katzen genutzt wird.
Ernährungsphysiologisch ist Spirulina vor allem als hochwertige Eiweißquelle bemerkenswert: Getrocknet besteht sie zu rund 60–70 % aus leicht verdaulichem Protein mit allen für den Hund essentiellen Aminosäuren. Daneben liefert sie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Eisen und weitere Mineralstoffe sowie natürliche Antioxidantien – darunter Beta-Carotin, Vitamin E und den charakteristischen blau-grünen Farbstoff Phycocyanin.
Zu den Effekten der Spirulina-Fütterung beim Hund gibt es erste kontrollierte Studien: In einer Untersuchung war die Darmflora von Hunden unter Spirulina-Fütterung stabiler und die Immunantwort stärker ausgeprägt als in der Kontrollgruppe (Satyaraj et al. 2021) – ein Hinweis auf einen präbiotischen Effekt. Viele weitere Eigenschaften wurden bislang vor allem an anderen Spezies untersucht und sind nicht automatisch übertragbar.
Wichtig ist, auf die Qualität von Spirulina-Produkten zu achten: Arthrospira platensis selbst bildet keine Cyanotoxine – unter ähnlichen Bedingungen können jedoch andere, toxinbildende Blaualgen wachsen. Eine kontrollierte Herkunft ist daher entscheidend für ein reines, sicheres Produkt. Für Dr. Hölter Produkte verwenden wir ausschließlich in Deutschland laborgeprüftes Spirulina-Pulver aus zertifiziertem Anbau.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Tagetes ist der wissenschaftliche Name der Studentenblume. Ihre gelb-orangefarbenen Blüten enthalten hohe Mengen des Farbstoffs Lutein, der in manchen Tierfuttermitteln enthalten ist. Er färbt das Futter nicht nur schön gelb-orange, sondern soll auch die Abwehrkräfte stärken und ebenso wie die anderen Carotinoide (z.B. Provitamin A) die Augengesundheit fördern.
Taurin ist eine für Katzen essentielle Aminosäure. Sie kann von Katzen nur in sehr geringen Mengen selbst hergestellt werden und muss deshalb im Katzenfutter enthalten sein, sonst kommt es zu Mangelerscheinungen. Hunde hingegen können normalerweise ausreichend Taurin aus den Aminosäuren Methionin und Cystein herstellen.
Wirkung im Organismus
Taurin wird nicht zur Eiweißherstellung verwendet, sondern erfüllt wichtige Stoffwechselfunktionen als freie Aminosäure. Beispielsweise wird Taurin für die Funktion von Herzmuskel und Netzhaut benötigt. Es dient zur Herstellung von Gallensäuren und bei Kätzinnen ist eine ausreichende Taurinzufuhr Voraussetzung für die Fortpflanzungsfähigkeit. Ein Taurinmangel bei Katzen äußert sich vor allem als Schädigung der Netzhaut (bei monatelangem Mangel bis hin zur Blindheit) und als Herzmuskelschwäche. Der Herzmuskel wird krankhaft gedehnt und das Herz vergrößert sich (dilatative Kardiomyopathie), kann sich aber bei Umstellung auf ein taurinreiches Futter in der Regel wieder erholen. Auch bei Hunden hat der Tauringehalt im Blut Auswirkungen auf den Herzmuskel.
Natürliche Quellen
Taurin ist nur in tierischen Futterquellen wie Fleisch, Fisch und Schalentieren enthalten. Katzen sind im Gegensatz zu Hunden reine Fleischfresser. Ihr hoher Taurinbedarf ist ein Grund, weshalb sie nicht mit Hundefutter ernährt werden können.
Topinambur ist ein amerikanischer Verwandter der Sonnenblumen und wird heute in vielen Teilen der Welt als Kulturpflanze angebaut.
Seine Wurzelknollen sind eine ballaststoffreiche Alternative zur Kartoffel und können an Hunde, Katzen und Pferde sowie viele andere Haustierarten verfüttert werden. Die dem Ingwer ähnlich sehenden Knollen sind inzwischen in vielen Supermärkten zu finden. Man kann statt der Topinambur auch die Topinambur sagen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Er ist kein Bestandteil einer Produktbeschreibung, kann jedoch Werbung für Dr. Hölter Produkte enthalten. Die vorgestellten Forschungsergebnisse, insbesondere Wirkmechanismen, können nicht ohne Weiteres auf individuelle Fälle oder Produkte übertragen werden. Bitte konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen zu Ihrem Tier stets einen Tierarzt.
Topinambur enthält keine bekannten giftigen Substanzen und kann roh oder gekocht, geschält oder mit geputzter Schale gefüttert werden.
In der Hunde- und Katzenernährung wird Topinambur hauptsächlich wegen seines hohen Gehalts an Inulin und Fructooligosacchariden (FOS, auch Oligofructose genannt) eingesetzt. Die Pflanze nutzt diese beiden Kohlenhydrate anstelle von Stärke als Energiespeicher.
Inulin und FOS werden im Gegensatz zur Stärke nicht im Dünndarm verdaut, sondern von nützlichen Darmbakterien (z.B. Laktobazillen und Bifidobakterien) im Dickdarm als Nahrung genutzt. Sie fördern dadurch deren Wachstum, das heißt sie dienen als Präbiotika (präbiotische Ballaststoffe). Deshalb kann die Fütterung von Topinambur zum Aufbau einer gesunden Darmflora (Mikrobiom) beitragen und die Darmgesundheit fördern.
Hinweis: Diät-Ergänzungsfuttermittel sind keine Arzneimittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Es wird empfohlen, vor der Fütterung oder bei Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat eines Tierarztes einzuholen.
Weitere Einsatzmöglichkeiten von Topinambur bei Hund und Katze sind:
In Alleinfutter für Diabetiker, übergewichtige Tiere oder Hunde und Katzen mit Magen-Darm-Erkrankungen wird Topinambur gern als Inulin-Quelle genutzt.
Topinambur liefert außerdem besonders viel Kalium, aber auch Magnesium und Kalzium sowie Vitamin B1, B2, B3 (Niacin) und Vitamin C.
Laut Studien aus der Humanmedizin kann Topinambur beim Menschen auch zu einer Erhöhung der Kalziumaufnahme beitragen. Möglicherweise trifft dies auch auf unsere Haustiere zu.
Ist der Hund oder die Katze bisher nicht an die Fütterung von Präbiotika gewöhnt, sollte man zunächst nur kleine Mengen Topinambur füttern, da es sonst durch Gärung im Dickdarm zu Blähungen oder Bauchschmerzen kommen könnte.
Diabetikerkartoffel, Rossler, Ross-Erdapfel, Erdbirne, Jerusalem-Artischocke, Knollige Sonnenblume und viele weitere; wissenschaftlicher Name: Helianthus tuberosus
Anders als hydrolysiertes Kollagen oder Gelatine behält natives Kollagen seine ursprüngliche dreidimensionale Struktur (Triple-Helix). Diese Struktur ist Voraussetzung für den besonderen Wirkmechanismus, die sogenannte orale Toleranz: Über das darmassoziierte Immunsystem (GALT, Peyer-Plaques) trägt regelmäßig zugeführtes Typ-II-Kollagen dazu bei, die Immunreaktion gegen körpereigenes Knorpel-Kollagen zu regulieren – und so den Knorpelabbau zu verringern. Schon kleine Tagesmengen (etwa 40 mg bei einem mittelgroßen Hund) sind ausreichend, das macht UC-II® leicht zu dosieren.
Zu UC-II® liegen kontrollierte Studien bei Menschen, Pferden und Hunden vor – sowohl an gesunden als auch an Arthrose-Patienten: Bei gesunden Labrador Retrievern unter sportlicher Belastung war ein Knorpelabbau-Marker (COMP) nach intensiver Bewegung niedriger als in der Placebogruppe; die Hunde liefen zudem schneller und waren aktiver (Varney 2021/2022). Bei Hunden mit Arthrose verbesserte UC-II® die Beweglichkeit (LOAD-Score) – bei leichter bis mittlerer Einschränkung in ähnlichem Umfang wie das Medikament Robenacoxib; in schweren Fällen war das Medikament überlegen (Stabile 2019).
Die vorgestellten Forschungsergebnisse sind Erkenntnisse, die unter spezifischen Bedingungen gewonnen wurden und können nicht ohne Weiteres auf individuelle Fälle oder auf Produkte übertragen werden. Dieser Glossareintrag ist kein Bestandteil einer Produktbeschreibung. Bitte konsultieren Sie bei Gesundheitsproblemen Ihres Tieres stets einen Tierarzt.
Dr. Hölter

Dr. Hölter
Die Verdaulichkeit eines Futters beschreibt, wie viel von der gefressenen Nahrung tatsächlich in den Organismus aufgenommen und verwertet werden kann. Sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, muss aber auf der Verpackung nicht deklariert werden.
Man unterscheidet zwischen scheinbarer Verdaulichkeit und wahrer Verdaulichkeit.
Die scheinbare Verdaulichkeit lässt sich einfach bestimmen, indem man z.B. schaut, wie viel Eiweiß (oder Fett oder Kohlenhydrate) gefressen wird und wie viel unverdauliches Eiweiß mit dem Kot wieder ausgeschieden wird. Dieser Wert ist allerdings ungenau, da der Körper z.B. auch mit den Verdauungssekreten eiweißartige Stoffe ausscheidet, die das Rechenergebnis mindern. Erst wenn man die normalen Nährstoffverluste über den Verdauungstrakt rausrechnet, erhält man die wahre Verdaulichkeit des Futters.
Anhand der gesetzlich vorgeschriebenen Deklaration können Sie die Verdaulichkeit in der Regel nicht einschätzen. Steht dort zum Beispiel "Fleisch und tierische Nebenprodukte" kann als Nebenprodukt zum Beispiel Herz enthalten sein, was gut verdaulich wäre, oder sehnen- und knorpelreiche Stücke, die weniger gut verdaulich sind. Bei manchen hochwertigen Futtermitteln ist die Verdaulichkeit deklariert oder Sie können sie beim Hersteller erfragen.
Es gibt aber einen ganz praktischen Anhaltspunkt für die Verdaulichkeit:
Je kleiner der Kothaufen ist, desto höher verdaulich ist das Futter.
Schon eine kleine Änderung der Verdaulichkeit macht viel aus, denn:
Eine Erhöhung der Verdaulichkeit um 10% reduziert die Kotmenge auf die Hälfte.
Ob Sie regelmäßig 150 g Hundehaufen oder 300 g Hundehaufen entsorgen müssen, wird Ihnen mit Sicherheit nicht entgehen. Allerdings ist eine größere Kotmenge manchmal auf eine medizinisch sinnvolle Beigabe von Ballaststoffen zurückzuführen, die zum Beispiel bei Welpenfutter die Reifung des Magen-Darm-Systems günstig beeinflussen. Nicht immer bedeutet ein großer Kothaufen also ein minderwertiges Futter.
Ein vernünftiges Trockenfutter sollte z.B. eine Verdaulichkeit von mindestens 85% aufweisen. Reines Muskelfleisch hat eine Verdaulichkeit von etwa 98%, während sehnige, also bindegewebsreichere Fleischstücke schlechter verdaulich sind. Auch pflanzliche Zutaten haben oft eine hohe Verdaulichkeit und sind nicht als "billige Füllstoffe" zu werten. Beispielsweise liegt die Eiweiß-Verdaulichkeit im Dünndarm von Sojaisolat bei 95%, die von Weizengluten bei 99%.
Der gesamte Eiinhalt, also Eiweiß und Eigelb.
Die Waldheidelbeere (Vaccinium myrtillus)ist die wild wachsende, europäische Verwandte der größeren Kulturheidelbeere (V. corymbosum). Anders als Kulturheidelbeeren ist bei Wildheidelbeeren auch das Fruchtfleisch blau gefärbt – ein Hinweis auf ihren besonders hohen Gehalt an Anthocyanen. Diese blau-violetten sekundären Pflanzenstoffe zählen zu den Polyphenolen und sind für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt.
Die Fütterung zusätzlicher Antioxidantien ist vor allem in Belastungssituationen nützlich: Körperliche Belastung steigert im Körper den oxidativen Stress, also die Bildung freier Radikale, die Zellen schädigen können. Polyphenole wie die Anthocyane der Heidelbeere können solche Radikale abfangen. Schlittenhunde und Diensthunde, die mit Heidelbeeren gefüttert wurden, zeigten nach körperlicher Belastung weniger Anzeichen für oxidativen Stress im Blut (Dunlap et al. 2006; Mancini et al. 2019).
Getrocknete Heidelbeeren enthalten außerdem viele Gerbstoffe (Tannine) und präbiotische Ballaststoffe wie Pektin. Gerbstoffe wirken adstringierend, also zusammenziehend auf die Schleimhäute – ein Grund, warum getrocknete Heidelbeeren traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden und Durchfall gegessen wurden. Pflanzliche Polyphenole können im Dickdarm zusätzlich einen präbiotischen Effekt entfalten, also nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen.
In der Tierernährung werden Waldheidelbeeren als natürliche Zutat meist zur ernährungsphysiologischen Unterstützung der Verdauung eingesetzt.

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter

Dr. Hölter
Weihrauch ist das getrocknete Harz des Boswellia-Baums, der in Afrika, Arabien und Indien wächst. In Ergänzungsfuttermitteln für Hunde wird meist indischer Weihrauch (Boswellia serrata) verwendet.
Das Weihrauchharz enthält Boswelliasäuren mit entzündungshemmenden Eigenschaften.
Trotz seiner Jahrtausende langen Geschichte als ayurvedisches Heilmittel wird Weihrauch erst seit einigen Jahrzehnten intensiv von Human- und zunehmend auch Tiermedizinern erforscht. Im Labor zeigte sich, dass Boswelliasäuren an ein wichtiges entzündungsförderndes Enzym (5-LOX) binden und seine Wirkung umkehren, sodass es entzündungshemmende Botenstoffe produziert.
Humanmediziner erforschen und nutzen diesen Effekt bei verschiedenen chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie z.B. Arthrose, Morbus Crohn oder Asthma.
In der Tiermedizin existieren bislang vor allem Studien zu Weihrauch für Hunde mit Gelenkerkrankungen (v. a. Arthrose), wo er unterstützend eingesetzt wird. Weihrauch kann bei Hunden auch vorbeugend zur Stärkung der Gelenke verwendet werden, z.B. bei Junghunden großer Rassen, sehr sportlichen, übergewichtigen oder zu Gelenkerkrankungen neigenden Hunden.
Wird Weihrauch mit anderen gelenkunterstützenden Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren, Grünlippmuschel oder auch UC-IIⓇ-Kollagen kombiniert, ergänzen sich die positiven Effekte auf den Gelenkstoffwechsel.
Weihrauch ist für Hunde sehr gut verträglich, nur bei sehr hoher Dosierung zeigen manche Hunde leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Blähungen.
Weihrauch wird über ähnliche Stoffwechselwege abgebaut wie bestimmte, häufig bei Arthrose verschriebene Schmerzmittel (NSAIDs). Daher kann es passieren, dass Wirkungen und Nebenwirkungen des Schmerzmittels verstärkt werden, weil es langsamer abgebaut wird und sich dadurch im Körper anreichert.
Die Fütterung von Weihrauch in Kombination mit Schmerzmitteln sollte daher mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden.
Weihrauchharz, Olibanum, Boswellienharz, Salai Guggal
Yucca schidigera, die Mohave-Palmlilie, ist eine Pflanze aus den Trockenregionen im Südwesten Nordamerikas.
Yucca schidigera wird Hunde- und Katzenfutter vor allem zugesetzt, um den Kotgeruch zu mindern und die mikrobielle Aktivität im Darm günstig zu beeinflussen. Als Wirkmechanismen werden u.a. eine Hemmung bakterieller Enzyme, eine Veränderung der Darmmikrobiota durch Saponine sowie die Bindung von Ammoniak diskutiert.
Zellulose ist der wichtigste "Baustoff" aller Pflanzen. Die Zellwände von Pflanzenzellen bestehen aus Zellulose und in Form langer, fester Zellulosefasern geben sie z.B. Bäumen Stabilität.
Als unlöslicher Faserstoff kann Zellulose von Hunden und Katzen kaum oder gar nicht verdaut werden. Pflanzenfresser wie Pferde oder Kaninchen haben sich hingegen auf die Verdauung von Zellulosefasern spezialisiert. Bei der Fütterung von Hunden und Katzen wird die schwer verdauliche Zellulose zum Beispiel in Diätfuttern zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Sie reduziert die Verdaulichkeit anderer Futterinhaltsstoffe und fördert eine schnellere Darmpassage. Bei zuckerkranken Hunden und Katzen hilft ein hoher Fasergehalt im Futter, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
Zusatzstoffe werden Nahrungsmitteln aus verschiedenen Gründen zugesetzt. Was ins Tierfutter darf, ist EU-rechtlich geregelt (EG-Verordnung Nr. 1831/2003) und durch die "Futtermittelverordung" in deutsches Recht umgesetzt. Die Gesetze legen fest, dass ein Futtermittelzusatzstoff sich nicht schädlich auf die Gesundheit von Tier und Mensch oder auf die Umwelt auswirken darf und den Verbraucher nicht irreführen darf.
Man unterscheidet folgende Arten von Zusatzstoffen:
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe wie Vitamine, Spurenelemente oder essenzielle Aminosäuren, die der Organismus benötigt. Für manche dieser Zusatzstoffe sind Höchstmengen festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.
Technologische Zusatzstoffe wie:
Sensorische Zusatzstoffe sind Aromen und Farbstoffe, die Geschmack und Aussehen positiv beeinflussen sollen.
Zootechnische Zusatzstoffe sind beispielsweise Probiotika, die die Darmflora stabilisieren.