Palmitoylethanolamid
Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine natürliche Substanz, die in den Zellen von Pflanzen und Tieren gebildet wird, auch bei Hunden, Katzen und Menschen. Sie gehört zur Gruppe der so genannten Fettsäureamide. PEA hat Zell- und Gewebe-schützende Eigenschaften, die von praktisch allen Pflanzen und Tieren genutzt werden. Der Körper erhöht die Produktion von PEA vor allem dann, wenn bestimmte Gewebe oder Zelltypen besonders gefordert sind – etwa bei körperlichem oder emotionalem Stress.
Wie unterstützt PEA die Gesundheit von Hunden und Katzen?
PEA ist Teil der körpereigenen Antwort auf innere und äußere Herausforderungen. Es unterstützt dabei, dass das Zusammenspiel zwischen Nervensystem, Immunabwehr und Zellstoffwechsel im Gleichgewicht bleibt.
Welche Rolle spielt PEA bei Stress?
Wenn ein Tier über längere Zeit Stress ausgesetzt ist, kann der Körper eine erhöhte Reizempfindlichkeit entwickeln: Ein Zustand, in dem Nerven- und Immunsystem überaktiv reagieren, obwohl keine unmittelbare Gefahr besteht. In solchen Situationen werden bestimmte Zellen besonders aktiv – darunter Mastzellen des Immunsystems und Gliazellen des Nervensystems – die Signale verstärken. Was bei kurzfristigem Stress eine sinnvolle Anpassung des Körpers ist, kann bei anhaltender Belastung zur Reizüberflutung beitragen.
PEA wird in diesen Momenten vermehrt vom Körper freigesetzt und kann dabei helfen, solche Prozesse in einem gesunden Rahmen zu halten – indem es Signale zwischen den beteiligten Zellen ausgleicht. Neben Mastzellen und Gliazellen beeinflusst PEA z.B. auch das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS), einen Teil des Nervensystems, der an vielen wichtigen Prozessen beteiligt ist – etwa an der Regulation von Stress, Schlaf, Stimmung und Reizverarbeitung. Es besteht aus körpereigenen Botenstoffen und Rezeptoren, die im gesamten Organismus verteilt sind. PEA beeinflusst das ECS nicht direkt, wird aber als sogenanntes "Entourage-Molekül" beschrieben. Das bedeutet, dass es die Aktivität körpereigener Cannabinoide begleiten und unterstützen kann. In wissenschaftlichen Studien wird PEA daher oft im Zusammenhang mit der natürlichen Stressregulation und der Unterstützung des inneren Gleichgewichts untersucht.
Was ist bei der Fütterung von PEA zu beachten?
PEA ist sehr gut verträglich. Beim Kauf von Ergänzungsfuttermitteln mit PEA sollten Sie darauf achten, welche Form von PEA im Produkt enthalten ist. Studien konnten zeigen, dass so genanntes ultramikronisiertes PEA (PEA-um) mit einer sehr kleinen Molekülgröße vom Körper leichter aufgenommen werden kann, also eine höhere Bioverfügbarkeit hat.
PEA ist kein Arzneimittel, sondern ein körpereigener Stoff, der vor allem in belastenden oder stressreichen Phasen eine unterstützende Rolle im Organismus spielt. Es wird daher auch in Ergänzungsfuttermitteln verwendet, um die tägliche Fütterung gezielt zu ergänzen – etwa in Phasen, in denen das Tier besonderen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Dr. Hölter Produktempfehlungen mit PEA
Wenn Sie das Wohlbefinden Ihres Hundes oder Ihrer Katze in Phasen besonderer Belastung unterstützen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Dr. Hölter Futterzusätze mit PEA:
- CalmDoc – Für mehr Gelassenheit und eine natürliche Stressregulation.
- SkinDoc – Zur Unterstützung der Hautbarriere bei sensibler Haut.
- Pro Agility – Für mehr Freude an der Bewegung und den Erhalt der Mobilität.
Ihre Dr. Hölter Vorteile:
- Höchste Bioverfügbarkeit: Wir verwenden ultrafeines PEA in Markenqualität, das besonders effektiv vom Körper aufgenommen wird.
- Tierärztlich entwickelt: PEA wird sinnvoll kombiniert, um die Ernährungsbedürfnisse Ihres Tieres optimal abzudecken.
- 100% Geschmacksgarantie: Wir sind von der Akzeptanz unserer Dr. Hölter Produkte überzeugt. Schmeckt es Ihrem Tier nicht, nehmen wir sie anstandslos zurück.
Hinweis: Ergänzungsfuttermittel sind keine Arzneimittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Besonders bei chronischen Beschwerden oder starkem Stress sollte vorab immer der Rat einer Tierärztin oder eines Tierarztes eingeholt werden.
Synonyme
PEA, Palmidrol, Palmitoylethanolamide, N-(2-Hydroxyethyl)hexadecanamide, Hydroxyethylpalmitamide













